Essen Marketing kritisiert die neuen Corona-Regeln für Geschäfte

Die Essen Marketing kritisiert die neue Regelung zu den Ladenöffnungen ab Montag außergewöhnlich scharf. Die Regelung sei inakzeptabel und nicht nachvollziehbar, heißt es in einer Mitteilung. Ab Montag, 20. April sollen in Essen viele Geschäfte wieder öffnen dürfen, allerdings müssen die kleiner sein als 800 Quadratmeter. Neben einigen Ausnahmen, haben größere Läden dadurch einen Nachteil.

Leere Innenstadt von Essen in Corona-Krise
© Radio Essen/Kostas Mitsalis

Essen Marketing fordert Fairness bei den neuen Corona-Regeln

Der Regelung fehle die Logik und es sei unverständlich, wenn man im Buchladen oder im Möbelhaus unbegrenzt shoppen dürfe, aber nicht bei Galeria Karstadt Kaufhof oder großen Bekleidungsgeschäften wie AppelrathCüpper. Ein Kaufhaus sei schließlich keine Disco, sagt EMG-Geschäftsführer Richard Röhrhoff. Die beiden Häuser stehen außerdem schon unter einem Schutzschirmverfahren, betont Röhrhoff. Wenn es bei der Regel bleibe, könne sich jeder ausrechnen wo das hinführe.

Die Stadt hat sich noch nicht zu den neuen Regeln geäußert. Auf Nachfrage von Radio Essen hieß es, dass es heute Abend aber noch aktuelle Infos dazu geben soll. Nach Radio Essen-Informationen dürfen ab Montag im Limbecker Platz die kleineren Läden wieder aufmachen, größere wie Saturn oder C&A aber nicht. Außerdem sollen größere Läden wohl nicht die Möglichkeit bekommen, Teile der Ladenfläche abzutrennen, um unter die 800 Quadratmeter-Grenze zu kommen.

Was nach den neuen Regeln in Essen öffnen darf und was nicht, findet Ihr hier.

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