Essen bekommt neue Treffpunkte für Ältere

Die Stadt will neun Seniorenzentren einrichten, in jedem Stadtbezirk eines. Sie sollen zur Anlaufstelle für Ältere werden. Langfristig sollen sie in allen Essener Stadtteilen Netzwerke für Ältere organisieren. Für die Einrichtung gibt es drei Millionen Euro.

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Stadt Essen plant neue Seniorenzentren

Die neuen Zentren sollen "Zentrum 60+" heißen. Die älteren Essener können dort Kontakte knüpfen, sich Hilfe und Infos über Hobbys und Bildungsangebote holen. Es geht darum ein selbstbestimmtes Leben und Teilhabe im Alter zu fördern, heißt es. Vor allem im Essener Westen gibt es viele Menschen über 60. Im Stadtbezirk III (Altendorf, Frohnhausen, Holsterhausen, Fulerum, Haarzopf, Margarethenhöhe) und im Stadtbezirk IV (Schönebeck, Bedingrade, Frintrop, Dellwig, Gerschede, Borbeck, Bochold, Bergeborbeck) sind es jeweils 25.000. Im Bezirk III gibt es aber nicht eine einzige Begegnungsstätte für Ältere.

Essen könnte noch mehr Treffpunkte für Ältere bekommen

Im Stadtbezirk V (Altenessen, Karnap, Vogelheim) soll es außerdem auch ein internationales "Zentrum 60+" geben. Alle Zentren sollen gleich aufgebaut sein und feste Öffnungszeiten haben. Das Okay für die ersten neun Zentren sollen die Politiker im Rat Ende September geben. Langfristig könnten solche Zentren sogar in jedem Stadtteil eingerichtet werden.

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