Demo in Essen: "Essen stellt sich quer" demonstriert zu Thüringen

Nach der Thüringer Ministerpräsidenten-Wahl hat das Bündnis Essen stellt sich quer demonstriert. Dazu gab es eine spontane Kundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz in der Innenstadt.

© Stephan Knipp / Radio Essen

Demo in Essen gegen AfD-Zusammenarbeit

Auf dem Willy-Brandt-Platz hat es eine Demo gegen den jetzt zurückgetretenen Thüringer Ministerpräsidenten Thomas Kemmereich gegeben. Zu der Kundgebung gestern Abend hat das Bündnis "Essen stellt sich quer" aufgerufen. Es darf keinen Pakt mit Faschisten geben, heißt es in ihrer vorherigen Ankündigung. Mit der Demo wollten sie ein Zeichen gegen jegliche Zusammenarbeit mit der AfD setzen. Laut Polizei waren ungefähr 100 Menschen in der Innenstadt. Das Bündnis hat die Demo bei der Polizei auch angemeldet. Die Polizei prüft allerdings aktuell, ob die Versammlung eine Eilversammlung war.

Wenn nicht, dann hätte die Anmeldung zwei Tage früher angemeldet werden müssen. Dann muss das Bündnis auch mit einer Strafanzeige rechnen, sagt die Polizei. Aufstehen gegen Rassismus verweist darauf, dass die Demo eine Eilversammlung war.

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