Coronavirus: Firmen in Essen machen sich Sorgen

Einige Essener Firmen machen sich Sorgen wegen des Coronavirus. Wir haben gerade jeden Tag Fragen dazu, sagt der Essener Unternehmensverband. Er rät Firmen mit Kontakten nach China zu einem Notfallplan.

© Till Schwachenwalde / Radio Essen

Essener Firmen fragen wegen Coronavirus

Können wir das Projekt in China noch machen? Sollten wir Mitarbeiter aus China zurückholen? Und wer bezahlt das dann? Diese Fragen bekommt der Unternehmensverband gerade von einigen Essener Firmen gestellt. Denn viele haben Kontakte nach China oder eine Außenstelle dort. Zum Beispiel ThyssenKrupp aus dem Westviertel. Da wurden die Dienstreisen von und nach China schon eingeschränkt. Weitere Firmen will der Unternehmensverband nicht bekannt geben. Er will nicht, dass unter den Mitarbeitern Panik ausbricht.

Essener Unternehmensverband rät zu Notfallplan

Die Firmen mit Kontakten nach China sollten auf jeden Fall einen Notfallplan haben, sagt der EUV. Bei einem Verdacht auf das Coronavirus müssten Mitarbeiter dann auf der Arbeit zum Beispiel Mundschutz tragen, sich öfter die Hände desinfizieren oder sie könnten von zu Hause aus arbeiten. Einfach so aus Sorge vor dem Coronavirus zu Hause bleiben geht aber nicht, sagt der Verband.

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