Coronavirus: Ärzte in Essen bekommen Regeln

Alle Essener Ärzte bekommen jetzt Regeln für das Coronavirus. Das Gesundheitsamt hat ihnen einen Brief dazu geschickt. ThyssenKrupp aus dem Westviertel reagiert auch schon: Dienstreisen von und nach China solten vermieden werden.

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Coronavirus in Essen: Ärzte bekommen Regeln

Fieber, entzündete Atemwege. Das Coronavirus sieht erst einmal aus wie eine leichte Grippe. Die Essener Ärzte müssen deshalb dazu jetzt auch abfragen, ob der Patient gerade in China war. Wenn ja, sollen sie den Patienten in der Praxis behalten bis alles geklärt ist, sagt der Essener Amtsarzt. So hat er es auch in einem Brief an alle Essener Ärzte geschrieben. Er wurde am Dienstag verschickt. Gleichzeitig hat der Amtsarzt gerade ständig Sitzungen mit Viren-Experten an der Uniklinik in Holsterhausen und der Feuerwehr. Grundsätzlich beruhigt er aber auch: Das Coronavirus ist nicht so ansteckend wie eine normale Grippe und auch nicht so gefährlich, sagt er.

Coronavirus: ThyssenKrupp schränkt Dienstreisen ein

ThyssenKrupp aus dem Westviertel reagiert auf das Coronavirus. Die Mitarbeiter sollen möglichst keine Dienstreisen mehr von und nach China machen, heißt es. Das passiert ansonsten recht häufig. Für ThyssenKrupp arbeiten in China rund 17.500 Menschen. In der abgeriegelten Stadt Wuhan ist ein kleiner Teil der Aufzugsparte. ThyssenKrupp bespricht sich auch regelmäßig mit der Weltgesundheitsorganisation. Aktuell wird in China ohnehin nicht garbeitet, weil dort Neujahrsfest ist.

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