Corona-Lockerungen in Essen: Restaurants, Fitness- und Nagelstudios machen wieder auf

Die Corona-Maßnahmen in Essen werden weiter gelockert: Ab heute (11. Mai) dürfen Restaurants, Kneipen und Cafés wieder öffnen. Aber auch Kosmetik-, Massage-, und Nagelstudios können ab heute wieder an die Arbeit.

© Emily Massenberg/Radio Essen

Weitere Corona-Lockerungen in Essen: Übersicht

Es ist ein Schritt zurück zur Normalität: Vieles was in Essen bisher wegen der Corona-Krise verboten war, ist wieder erlaubt. Es gelten aber strenge Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen.

Cafés, Restaurants und Kneipen machen in Essen wieder auf

Ab sofort können sich Gäste auch wieder zum Essen und Trinken hinsetzen. Für Gäste, Besitzer und Personal gibt es aber umfangreiche Auflagen. Für Gäste gilt: Nach Betreten der Gastronomie müssen die Hände gewaschen bzw. desinfiziert werden. Die Gastronomen müssen Desinfektionsmittel dafür zur Verfügung stellen. Händeschütteln ist nach wie vor nicht erlaubt. Die Tische müssen einen Mindestabstand von 1,5 Meter haben. Das Personal muss nach jedem Gast-Wechsel den Tisch, die Stühle, Speisekarten, Gewürzspender etc. gründlich reinigen und desinfizeiren. Was das Essen betrifft: Buffets sind bis auf weiteres verboten, es dürfen nur Tellergerichte bestellt werden.

Jetzt ist klar: Auch Kosmetikbetriebe, Nagel- und Massagestudios dürfen wieder öffnen

Zunächst gab es große Verwirrung darüber, ob denn auch Nagel-, Kosmetik-, und Massagestudios wieder öffnen dürfen. Seit dem Wochenende ist klar: Ja, dürfen sie. Allerdings gelten auch hier einige Auflagen. Kunden müssen auch hie direkt ihre Hände waschen oder desinfizieren, wenn sie zu ihrem Termin erscheinen. Kosmetiker und Kunden müssen in den "Geschäftsräumen" eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Bei einer Gesichtsbehandlung zum Beispiel müssen die Kosmetiker folgende Maskentypen tragen: FFP2-, KN95- oder N95-Maske, ergänzt von einer Schutzbrille oder einem Gesichtsschild.

Kosmetikstudio in Essen-Freisenbruch© Emily Massenberg/Radio Essen
Kosmetikstudio in Essen-Freisenbruch
© Emily Massenberg/Radio Essen

Hanteln stemmen im Fitnesstudio wieder möglich

Darauf haben auch viele gewartet: Die Fitnesstudios dürfen ihre Flächen wieder öffnen. Folgende Dinge müsst ihr beachten: Es dürfen nicht mehr Mitglieder in das Studio, als Plätze in den Kursräumen und Geräte genutzt werden können. Heißt: Sieben Quadratmeter Fläche pro Mitglied. In den Umkleidekabinen dürfen vorerst nur Privatgegenstände oder die Kleidung verstaut werden, denn Duschen ist nicht erlaubt. Genauso wenig wie die Nutzung von Schwimmbecken, Saunen oder Solarien. Wer im Fitnesstudio arbeitet, muss eine Alltagsmaske tragen. Beim Training könnte es womöglich zu längeren Wartezeiten an den Geräten kommen. Idealerweise ist jeweils nur jedes zweite Gerät zu nutzen. Die Fitnesstudios sollen die Geräte so anordnen bzw. absperren, dass der Abstand zwischen zwei trainierenden Kunden mindestens drei Meter beträgt.

Weitere Lockerungen in Essen

Bisher durften im Einzelhandel nur Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern öffnen. Ab heute dürfen sämtlich Läden wieder für ihre Kunden aufmachen. Auch Tanzschulen dürfen laut der neuen Rechtsverordnung ihre Bereich öffnen. Außerdem werden die Corona-Maßnahmen für Freizeitparks, Indoor-Spielhallen, Wettbüros und Spielbanken gelockert. "Der Sportunterricht an Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen Prüfungen, sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen dürfen durchgeführt werden", schreibt die Stadt Essen. Ab dem 14. Mai sind dann wieder Wettbewerbe in Profisportligen wieder möglich, allerdings ohne Zuschauer. Alle Details zu den Lockerungen gibt es hier.

Alle weiteren Nachrichten rund um das Coronavirus und die aktuellen Entwicklungen in Essen findet Ihr hier.

Weitere Meldungen

skyline
ivw-logo