Corona-Ausbruch in Uniklinik Essen

In der Uniklinik in Holsterhausen gibt es einen größeren Corona-Ausbruch. In der Klinik für Strahlentherapie haben sich fast 40 Patienten, Mitarbeiter, Ärzte und Pfleger angesteckt. Die Ansteckungskette scheint klar zu sein.

Haupteinang mit Schild "Universitätsklinikum Essen"
© Kostas Mitsalis / Radio Essen

Corona bricht an Uniklinik in Essen aus

15 Patienten, 23 Ärzte, Pfleger und Mitarbeiter. In der Klinik für Strahlentherapie der Uniklinik in Holsterhausen gibt es einen Corona-Ausbruch. Die Betroffenen sind seit Mitte April positiv auf das Virus getestet worden. Ein 76-jähriger Krebspatient ist gestorben. Er war auch vorher schon schwer krank. Die anderen Patienten wurden nach Hause in Qurantäne geschickt oder liegen auf der speziellen Corona-Station in der Uniklinik. Die Mitarbeiter sind auch alle zu Hause in Quarantäne. Einige gehen nach einem negativen Test wieder arbeiten.

Uniklinik Essen hat Ansteckungsketten aufgearbeitet

Die Uniklinik geht davon aus, dass sie die Gründe für den Ausbruch kennt. Sie spricht von zwei Strängen: Ein Patient kam ohne Anzeichen auf Corona von in die Uniklinik. Er wurde nur zufällig getestet, weil ein Nachbarpatient Symptome hatte. Davon unabhängig hatte eine Mitarbeiterin zu Hause Kontakt zu einem Corona-Kranken. In einem Krankenhaus gibt es immer die Gefahr, dass Keime und Viren eingeschleppt werden. Vor allem, wenn die Patienten gar keine Azeichen davon zeigen, sagt die Uniklinik.

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