"Bürger gegen Fluglärm" ärgern sich

Einige Essener haben sich im letzten Monat besonders über den Lärm von Flugzeugen geärgert. Aber das ist nicht das Einzige, wogegen sich der Verein "Bürger gegen Fluglärm" wehrt.

© Radio Essen/ Sven-Christian Schulz

Fluglärm und Umweltverschmutzung ärgert Essener

Der Verein "Bürger gegen Fluglärm" hat im Oktober am Düsseldorfer Flughafen so viele Starts und Landungen gezählt, wie noch nie zuvor. Aber nicht nur der Lärm, sondern auch die Umweltverschmutzung nervt die Essener. Letzten Monat sind die Flugzeuge wie an der Perlenkette über Rellinghausen, Stadtwald oder Kettwig geflogen, sagt der Verein. Die Bürger gegen Fluglärm ärgern sich dabei vor allem über die Billigflieger, die in Düsseldorf ihre Basis haben. Sie dürfen auch nach 23 Uhr noch landen, weil sie dort gewartet werden. Außerdem müssen die Airlines keine Kerosin-Steuer zahlen, weshalb es überhaupt so viele billige Flüge geben kann. Die Bürger gegen Fluglärm wollen, dass die Airlines die Kerosin-Steuer zahlen, um die Anzahl der Flüge und damit die Umweltverschmutzung zu minimieren. Dafür sammeln sie aktuell europaweit Unterschriften.

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