Brötchen-Bringdienst in Essen: Geschäft brummt dank Corona

Schon seit 20 Jahren gibt es in Essen den Brötchen-Lieferservice Morgengold. Jetzt brummt das Geschäft so richtig, weil wegen der Corona-Pandemie viele Menschen zuhause bleiben.

© Volker Herold / FUNKE Foto Services

Brötchen-Lieferdienst in Essen

Der Brötchen-Bringdienst brummt gerade richtig, erzählt Frank Hufnagel vom Lieferdienst Morgengold. Er ist einer von zehn Fahrern, die täglich Brötchen im Großraum Essen ausliefern. Zehn Prozent mehr Umsatz machen sie zur Zeit, da viele Menschen zuhause bleiben. Ob HomeOffice oder Kinder zuhause betreuen - derzeit sind mehr Menschen als sonst zuhause und die Brötchen sind gefragt. Der Lieferservice Morgengold arbeitet in Essen mit Bäckerei Peter zusammen. Bis 7 Uhr morgens liegt die Tüte mit frischen Brötchen vor der Haustür.

"Die Kunden bestellen deutlich häufiger als sonst", sagt Hufnagel. Sonst haben sie nur einmal bestellt, jetzt zwei- oder dreimal in der Woche. Über 1.000 Kunden gibt es in Essen und Umgebung, die zwischen 4 und 7 Uhr beliefert werden. Es sind vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, denn da können die Fahrer die Tüte einfach vor die Tür stellen. Kundenkontakt gibt es nicht - das war schon vor Corona so.

Brötchen-Bringdienst ist "Corona-Gewinner".

Viel mehr kosten die Brötchen vom Lieferdienst nicht: Die Preise sind identisch mit den Bäcker-Preisen, nur die Lieferung kostet einen Aufschlag von 90 Cent (unter der Woche) bzw. 1,50 Euro (am Wochenende). "Wir sind Corona-Gewinner", meint Hufnagel. 2.000 Brötchen und Brote verteilen er und sein Team unter der Woche pro Tag - am Wochenende deutlich mehr.

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