Bistum Essen kritisiert frühe Weihnachtsmärkte

In dieser Woche starten die ersten größeren Weihnachtsmärkte, in der Essener Innenstadt geht es am Freitag los. Das Bistum Essen sieht in den Märkten mittlerweile vor allem ein Marketinginstrument.

Lichternetz auf Essener Weihnachtsmarkt
© Peter Prengel, Stadt Essen

Bistum Essen ist gegen frühe Weihnachtsmärkte

Weihnachten ist nicht "irgendeine kulturelle Lichtfeier am Jahresende, sondern das Fest der Geburt Jesu". So sagt es ein Sprecher des Bistums. Er sieht in den Weihnachtsmärkten mittlerweile vor allem ein Marketinginstrument, um die Menschen in die Innenstädte zu locken - unter anderem, weil der Online-Handel immer stärker wird. Ein Verbot will das Bistum aber nicht, weil die Weihnachtsmärkte sehr beliebt sind.

Weihnachtsmarkt in Essen so früh wie nie

Der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt startet am Freitag. Das ist so früh wie noch nie. Bisher war es immer rund eine Woche später. Auch in vielen anderen Städten im Ruhrgebiet starten die Märkte in dieser Woche. Unter anderem am Donnerstag in Duisburg und Herne. Am Freitag folgt neben der Innenstadt unter anderem das Centro in Oberhausen. Die Veranstalter der Märkte sagen, dass der immer frühere Start vor allem der großen Nachfrage der Besucher entspricht. Die Märkte sollen am Volkstrauertag (17. November) und Totensonntag (24. November) zu bleiben. Auch deutschlandweit ganz vorne mit dabei war Steele. Dort läuft der Weihnachtsmarkt schon seit Anfang November.

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