Anzeige
Gegen Angst beim MRT in Essen: Besonderes Kinderspielzeug
© Stiftung Universitätsmedizin Essen
Teilen:

Gegen Angst beim MRT in Essen: Besonderes Kinderspielzeug

In Essen sollen Kinder jetzt weniger Angst vor einer bestimmten Untersuchung haben. Ein Spielzeug soll dabei helfen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 12.03.2026 15:40

Anzeige

Neues Spielzeug in Essen macht realitätsnahe Geräusche

Anzeige

Ein ganz besonderes Spielzeug kommt jetzt in Essen bei der Behandlung von Kindern in der Kinderklinik der Universitätsmedizin zum Einsatz. Ein Spielzeug-MRT soll jungen Patientinnen und Patienten die Abläufe der Untersuchung erklären und ihnen die Angst davor nehmen. Das Spielzeug sieht nicht nur aus wie es echtes MRT, sondern macht auch echte Geräusche.

„Unsere Hoffnung ist, dass insbesondere Kinder im Alter von fünf oder sechs Jahren, aber auch ältere Kinder, die Angst vor der Untersuchung haben, dadurch häufiger ohne Sedierung untersucht werden können. Das erleichtert die Abläufe und kommt letztlich auch der Behandlung zugute", sagt Dr. Adela Della Marina, Oberärztin in der Abteilung für Neuropädiatrie der Kinderklinik der Universitätsmedizin Essen

Wer in einem MRT untersucht wird, muss ruhig liegen. Das ist besonders bei kleinen Kindern oftmals ein Problem. Deshalb müssen sie für die Untersuchung häufig sediert oder in Narkose versetzt werden. Sie ist bei onkologischen Erkrankungen, bei Untersuchungen von Gehirn, Rückenmark, Bauchorganen, Herz und Lunge oder im Rahmen der Betreuung nach Transplantationen sind diese Untersuchungen unverzichtbar. 

Anzeige

Spendengelder finanzieren Spielzeug-MRT in Essen

Anzeige

Das Spielzeug-MRT hat 800 Euro gekostet und wurde von Spendengeldern durch die Stiftung Universitätsmedizin finanziert.

„Manchmal sind es die kleinen Dinge, die eine deutliche Verbesserung und damit eine große Wirkung erzielen können. Auch die Anschaffung eines solchen Kinder-MRT-Geräts ist nur durch Spenden möglich. Sie tragen dazu bei, den Klinikalltag für junge Patientinnen und Patienten spürbar zu verbessern."

Das sagt Dr. Jorit Ness, Geschäftsführer der Stiftung Universitätsmedizin.

Anzeige

Mehr Nachrichten aus Essen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige