Bahnhofsmission Essen im Corona-Modus: Desinfektion, Mundschutz und Hundefutter

Die Bahnhofsmission am HBF Essen hilft auch in dieser Corona-Zeit bedürftigen Menschen. Mit Mundschutz und Desinfektionsmittel ausgestattet sind die Helfer am Bahnhof unterwegs und versorgen Menschen in Not.

© Sven Christian Schulz / Radio Essen

Bahnhofsmission Essen: Trotz Corona weiter im Einsatz

Die Bahnhofsmission am Essener Hauptbahnhof kümmert sich auch in der Corona-Krise weiterhin um hilfsbedürftige Menschen. Am Hauptbahnhof verteilen die ehrenamtlichen Helfer seit dieser Woche belegte Brötchen, Hundefutter und Hygieneartikel, wie zum Beispiel Desinfektionsmittel. Der Aufenthaltsraum bleibt aber geschlossen und das noch mindestens bis zum 3. Mai. So lange gilt die aktuelle Verordnung vom Land NRW.

Die Leiterin der Essener Bahnhofsmission, Sandra Dausend, berichtet, dass sich auch der Bedarf der hilfsbedürftigen Menschen geändert hat: "Es wird nicht nur nach Lebensmitteln gefragt, sondern die fragen jetzt auch nach Mundschutz und Hygieneartikeln". Außerdem sei auffällig, dass sie kaum mehr in Gruppen zusammensitzen. Dreimal am Tag sind die Mitarbeiter im Bahnhof im Einsatz, um die Menschen zu versorgen. Außerdem leistet die Bahnhofsmission Notfallberatung und vermittelt in Not geratene Menschen an die richtigen Organisationen.

"Wir halten uns an die Abstandsregelungen und tragen Mundschutz", erklärt Sandra Dausend. Wichtig ist es ihr zu zeigen, die Bahnhofsmission ist auch in dieser schweren Zeit für die Menschen da. Viele sind dankbar, dass in Zeiten des Kontaktverbots jemand mit ihnen spricht und ihnen hilft. Dausend hofft aber, dass die Bahnhofsmission den Aufenthaltsraum bald wieder öffnen kann, um den Menschen noch besser helfen zu können.

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