Apple bald mit eigenem Streetview?

Bei uns in Essen sind ab sofort Kamera-Autos von Apple unterwegs. Die US-Technikfirma will damit ihren Kartendienst verbessern und mit den Daten einen ähnlichen Dienst aufbauen wie google schon mit "Streetview" hat.

Die Ruhrallee im Essener Stadtteil Bergerhausen.
© Radio Essen

Kamerawagen machen Rundum-Bilder der Essener Straßen

Die US-Technikfirma Apple schickt ab heute Kamera-Autos durch deutsche Städte, auch bei uns durch Essen. Die Autos machen Aufnahmen von den Straßen in unserer Stadt, um mit den Bildern Apples Kartendienst aufzuwerten. Die Autos haben oben auf dem Dach eine große, rundliche Kamera. Sie tastet ihre Umgebung in 3D ab und zeichnet gleichzeitig per GPS auf, wo sie sich befindet. So will Apple seinen Kartendienst verbessern. In Zukunft könnte die Tech-Firma die Aufnahmen aber auch für einen neuen Dienst nutzen, ähnlich wie bei Google-StreetView.

Echte Bilder in Karten? Datenschützer kritisieren das

In den Land- und Straßenkarten von Apple könnten in Zukunft nicht nur Straßenumrisse abgebildet sein, sondern auch wie die Umgebung aussieht. Datenschützer kritisieren das. Sie befürchten unter anderem, dass damit auch sensible Daten gesammelt werden. Wer nicht will, dass zum Beispiel sein Haus im Internet erscheint, kann beantragen, dass Apple die Aufnahmen löscht. Bei Googles Kartendiesnt Streetview gab es diese Möglichkeit auch schon. Deshalb sind in manchen Straßen Häuser nicht zu sehen. Stattdessen gibt es dort nur eine milchige Fläche, durch die man nur schemenhaft etwas sehen kann.

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