Aluminiumhersteller Trimet saniert seine Leitungen

In Bergeborbeck saniert der Aluminium-Hersteller Trimet sein Abwassersystem und hilft damit auch der Umwelt. Zukünftig werden Schmutz- und Abwässer von sauberem Regenwasser getrennt.

Auf dem Bild ist ein großes Stück Rohr, das auf dem Gelände von Trimet verbaut wird.
© Radio Essen

Die Trennung von Schmutz- und Regenwasser hilft der Emscher

Ab heute Nachmittag (19.08.) saniert der Aluminiumhersteller Trimet Aluminium SE seine Abwasserleitungen. Das Abwasser wird in den Untergund verbannt, sagt ein Sprecher der Emscher-Genossenschaft. Bisher wurden Regen- und Schmutzwasser zusammen abgeleitet. Das soll sich jetzt ändern. Der entsprechende Kanal, der das Schmutzwasser dann getrennt vom Regenwasser zur Kläranlage leitet, ist schon da. In der Kläranlage in Dinslaken wird das Wasser dann gereinigt und weiterverteilt. Das Regenwasser muss aber nicht gereinigt werden. Es fließt über eine gesonderte Kanalstrecke direkt in die Berne und von da aus in die Emscher. Das Projekt ist Teil der Emscher-Renaturierung. Die Berne und auch die Emscher sollen so von Abwässern befreit werden. In zwei Jahren sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Trimet investiert mehrere Millionen Euro in die notwendigen Aufbereitungs- und Verteileranlagen.

Vier Männer stehen mit Schaufeln an einer Baugrube und setzen symbolisch den ersten Spatenstich.
Trimet Vorstand Dr. Andreas Lützerath, Trimet Vorstandsvorsitzender Philipp Schlüter, Essens 1. Bürgermeister Rudolf Jelinek und Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, (v.l.) beim Spatenstich zum neuen Abwassersystem der Trimet in Essen.© Trimet Aluminium SE
Trimet Vorstand Dr. Andreas Lützerath, Trimet Vorstandsvorsitzender Philipp Schlüter, Essens 1. Bürgermeister Rudolf Jelinek und Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, (v.l.) beim Spatenstich zum neuen Abwassersystem der Trimet in Essen.
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