Abtransport asbesthaltiger Bauschutt von Gustav-Heinemann-Gesamtschule startet

26.000 Tonnen asbesthaltiger Bauschutt liegt auf dem Gelände der alten und maroden Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Schonnebeck. Eigentlich wollte die Stadt schon früher mit dem Abtransport anfangen. Es gab aber Verzögerungen bei der Planung.

Arbeitsgemeinschaft übernimmt Abtransport

Der Abtransport hat sich verzögert. Die Stadt musste eine spezielle Firma finden, die den Abtransport übernimmt. Ende August haben zwei Firmen den Zuschlag bekommen, die das in Zukunft zusammen machen. Einfach ist der Abtransport nicht. Als erstes werden jetzt riesige Zelte über dem Bauschutt aufgestellt. Die verhindern, dass Asbest in die Luft kommt. Unter den Zelten gibt es dann verschiedene Schleusen. In der ersten Schleuse wird der Bauschutt mit einem Bagger in luftdichte Säcke gehoben. Dann kommen die Säcke in spezielle Container und in der letzten Schleuse werden die Container dann auf LKWs gehoben. Im November sollen die großen Zelte stehen und die LKWs kommen. Täglich sollen 15 LKWs 160 bis 200 Tonnen asbesthaltigen Bauschutt abtransportieren.

Arbeiten am Neubau laufen

Parallel zum Abtransport des Bauschutts laufen die Arbeiten für den Neubau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule. Laut Stadt sind die Klinkerfassade, die Fenster und Dachflächen der Gebäudeteile größtenteils fertig. Außerdem geht der Innenausbau wohl voran. Auf Radio Essen-Nachfrage heißt es von der Stadt, dass der Abstransport vom asbesthaltigen Bauschutt frühstens nächsten Sommer fertig ist. Der Neubau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule soll planmäßig Ende nächsten Jahres fertig sein.

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