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Sommertour am Wasser

Die Radio Essen-Sommertour war 2018 am, im und ums Wasser herum.
Danke für drei tolle und spannende Wochen!

15 Tage war unsere Reporterin Larissa Schmitz in verschiedenen Stadtteilen unterwegs und hat geguckt, wo uns Wasser begegnet. Wir haben Bäche verfolgt, uns an Brunnen versteckt, Wasser probiert, im und am Wasser gespielt und gelernt, wo unser Trinkwasser herkommt und wie aus Wasserkraft Strom erzeugt wird.

Hier könnt Ihr Euch alle Stationen der Tour angucken, mit Bildern, Beiträgen und vielen Infos.

Das war unsere Sommertour am Wasser

Unsere Tour hat alle Sinne angesprochen. Reporterin Larissa Schmitz hat die sinnlichen Momente zusammengefasst.

Hier gibt es noch mehr schöne Momente der Tour.

Freitag, 24.08.: Zum Abschluss rein in die Pedale!

Der große Finaltag bei unserer Sommertour am Wasser! Zum Abschluss haben wir Euch eine Runde Tretboot fahren am Bootsverleih Werden spendiert. Mal wieder waren viele nette Menschen dabei, die die Ruhr rund um Werden mit dem Boot entdeckt haben. Und als kleine Belohnung gab es sogar noch ein paar schöne Eis-Gutscheine. Sogar das Wetter hat mitgespielt - trotz mieser Vorhersage. Ein würdiges Finale!

Unsere Reporter Abby und Joshua haben Spaß
Sommertour-Reporterin Larissa mit glücklichen Treetbootfahrern
Viele unserer Hörer haben die Ruhr erobert. Gegen die Strömung...
... und mit der Strömung.
Unsere Reporter liefern sich ein packendes Rennen!
Und am Ende bitte rückwärts einparken. Es war ein toller Abschluss unserer Radio Essen-Sommertour mit vielen glücklichen Hörern und spannenden Geschichten. Auf ein Neues!
Donnerstag, 23.08.: Spielen im Seaside Beach

Den stadteigenen Strand konnten wir natürlich nicht auslassen auf unserer Sommertour. Wir waren im Seaside Beach am Baldeneysee haben mit Euch einige Minispiele gemacht. Wer schafft es in 30 Sekunden den größten Sandhaufen zu bauen? Wer rennt am schnellsten mit einem Wasserball zwischen den Bäuchen von A nach B? Und wer schafft es den Ball mindestens zehn Mal in die Höhe zu titschen? All das - und ein Arschbomben-Contest - haben wir mit Euch ausprobiert und zur Belohnung gab es unsere Ente Erna. Bei bestem Wetter!

Der Ball darf nicht den Boden berühren...
... Lena und Johanna haben es geschafft!
Bloß nicht den Ball verlieren! Der Wasserball muss zwischen den Bäuchen transportiert werden, ohne die Hände dabei zu benutzen. Dabei müssen Beide einen Parcours laufen - fällt der Ball herunter, muss von vorne begonnen werden. Ein spannendes Rennen mit dem anderen Team!
Jubel im Ziel! Jasmin und Lillith haben Ente Erna gewonnen!
Wer baut den höchsten Sandhaufen in 30 Sekunden?
Alle haben gewonnen!
Noch zwei Gewinner, die ihr Spiel gemeistert haben.
Unsere Arschbomben-Meister mit Reporterin Larissa Schmitz
Mittwoch, 22.08.: Tag der Fische in der Aquaristik-Zoohandlung

Koi-Karpfen, Saugwelse, Goldfische, Unterwasser-Schnecken und vieles mehr. Das gibt es alles in der Zoohandlung Becke an der Grenze zwischen Werden und Heidhausen. Da hat unsere Sommertour-Reporterin Larissa viel gelernt. Erst das Aquarium biologisch einrichten und einwirken lassen, dann die Fische dazu holen. Das Aquarium nie zu sauber halten, das schadet den Fischen und Pflanzen auf Dauer. Kois können bis zu 50 Jahre alt werden und nach ausgiebiger Kennlern-Phase lassen sie sich auch streicheln.

Zoo Becke hat jede Menge Fische: Koi-Karpfen,
Saugfische...
und auch Kampfische.
Für die Wasserpumpen gibt es eine eigene Werkstatt.


Der Dino soll Kunden anlocken und andeuten, wie groß es innen ist.
Der kleine Zebra-Harnischwels ist der seltenste Fisch im Laden.
Dienstag, 21.08.: Plantschen im Freibad Kettwig

Der Klassiker darf bei unserer Tour nicht fehlen - das Freibad. Wir haben mit Euch das Freibad in Kettwig unsicher gemacht. Ob Handstand-im-Wasser-Contest, Schwimmer beim Training anfeuern oder die Rutsche testen, wir waren für jede verrückte Idee zu haben und mit dem Radio natürlich dabei. Hier könnt Ihr ein paar Späßchen anhören.

Noch ziemlich leer im Freibad Kettwig
Reporterin Larissa und ihre geliebte Radio Essen Ente Erna
Unser Stand im Freibad Kettwig
Oh nein! Erna ist zu weit rausgeschwommen!
Schnell hinterher!
Und jetzt wieder chillen
Gundrun und Wilfried kommen hier öfter vorbei
Alexandras Trainingsstrecke sind 2 Kilometer
Alexandra gibt Larissa Tipps
Larissa planscht mit Jessy und Maja
Bademeister Karl-Heinz hat hier alles im Blick
Die Rutsche muss Larissa auf jeden Fall ausprobieren
Montag, 20.08.: Vom Wasserturm zum Wasserspiel

Wir haben einige kleine Orte mit Wasser erkundet. Los gings im Frillendorfer Wasserturm. Der sieht auch wie ein Schlossturm, ist innen aber nur voller Wasser. Wir durften einen exklusiven Blick reinwerfen, tauchen ging nicht. Da gelten hohe hygienische Vorschriften. Immerhin wird mit den Wassertürmen Euer Trinkwassernetz zu den Hochzeiten versorgt, also z.B. morgens und abends, wenn sich viele gleichzeitig waschen. Dann gings weiter nach Kettwig an die Felsenquelle. Eigentlich sollen wir das Wasser da ja nicht trinken, weil da zu viel Kohlenwasserstoff drin ist. Machen aber trotzdem noch einige. Zum Schluss haben wir uns noch an den Wasserspielen in der Innenstadt ausgetobt.

Erna geht es in der Felsenquelle in Kettwig ganz gut
Hier füllen immer noch viele ihren Wasservorrat auf
Der Wasserturm an der Ernestinenstraße steht unter Denkmalschutz
Da passt ganz schön viel Wasser rein - ist aber irgenwie recht leer gerade. Die Frillendorfer haben halt schon gut geduscht am Morgen.
Sommertour-Reporterin Larissa Schmitz versucht den Hahn aufzudrehen
Spielkind am Wasserspiel auf dem Willy-Brandt-Platz
Freitag, 17.08.: 10 Meter in die Tiefe im Pumpwerk

Mitten in einem Wohngebiet in Altenessen, ganz unscheinbar steht dort das kleine Pumpwerk Ellernmühle der Emscher Genossenschaft. Knapp zehn Meter unter der Erde sorgen aber fünf dicke Pumpen dafür, dass das Abwasser aus der Umgebung zur Berne gepumpt wird und dann weiter in die Kläranlage. Es ist eins von 45 Pumpwerken in Essen, die helfen, dass unsere Stadt nicht eine einzige, stinkende Seenlandschaft wird. Auch bei Starkregen und Hochwasser geben die Pumpen alles, damit wir nicht überschwemmt werden. Nach der Renaturierung der Bäche, wie Berne oder dem Stoppenberger Bach, fließt unser Abwasser nur noch unterirdisch durch Kanalrohre. Die Bäche haben dann wieder nur klares, sauberes Wasser und stinken nicht mehr. Bis aber jeder Abschnitt und Bach renaturiert ist, dauert es noch viele Jahre, da zuerst die Abwasserkanäle gebaut werden müssen.

Mehr Infos zu Pumpwerken und den Emscher-Umbau gibt es hier.

Das Pumpwerk Ellernmühle von außen ganz unscheinbar
Hier draußen müffelts etwas
Hier kommt ja auch das Abwasser aus der Umgebung an
Von hier aus werden die Pumpen gesteuert und überwacht

10 Meter unter dem kleinen Häusschen arbeiten die Pumpen

Das Abwasser wird unter den Gärten lang gepumpt bis zur Berne
Donnerstag, 16.08.: Am Gartenteich bei Euch

Die Sommertour hat bei Euch im Garten halt gemacht. Wir haben tolle Gartenteiche gesucht und sind fündig geworden. Wir waren bei Sabine und Siggi in Freisenbruch mit kleinem, sehr gepflegten Goldfischteich plus Ausguck für die Fische. Und danach gings zu Jeanette und ihrem Vater Norbert nach Katernberg mit ihrem verwunschenen riesigen Naturteich.

Im Garten von Sabine & Siggi in Freisenbruch
Im Garten von Norbert & Jeanette in Katernberg
Mittwoch, 15.08.: Die Kraft des Wassers

Unsere dritte Sommertour-Führung ging durchs Wasserkraftwerk am Baldeneysee. Pro Sekunde rauschen 140.000 Liter Wasser im Gefälle durch zwei Turbinen. Die kurbeln da quasi große Laufräder an, die dann die Spannung an einen Generator weiterleiten. So wird der Strom erzeugt. Von dem Strom werden rund 9.000 Haushalte in Essen versorgt, überwiegend in Werden und den umliegenden Stadtteilen. Eine einfache, umweltfreundliche Technik.

Dienstag, 14.08.: Training bei den Wasserballern

Auf unserer Sommertour darf Sport nicht fehlen. Unsere Reporter haben alles gegeben beim Training mit den Wasserballern der SG Wasserball. Wir haben mit Vorurteilen aufgeräumt, Würfe und Techniken geübt, um überhaupt über Wasser zu bleiben und natürlich auch mitgespielt. Nachwuchs ist bei den Wasserballern auch gern gesehen, vor allem bei der Jugend. Los geht's da ab U12. Sie trainieren ab September wieder immer freitags ab 18:30 Uhr im Schwimmbad am Thurmfeld.

Mehr Infos zur SG Wasserball gibt es hier.

Die Kappen sind das Trikot der Wasserballer
Unsere Reporter im Ballbesitz


Reporter Marcel wirft mutig aufs Tor (er hat nicht getroffen)
Der richtige Beinschlag verhindert unter zu gehen
Montag, 13.8.: Die Waschmaschine fürs Abwasser

Puuh, das müffelt! Wir waren heute mit unserer Sommertour am Wasser im Klärwerk Kupferdreh unterwegs. Natürlich mit Euch vor Ort und im Radio. Was passiert mit unserem Abwasser? Wie wird es gereinigt und wo fließt es dann eigentlich hin? Wir haben aufgeklärt im Klärwerk - höhö!

Zuerst holt ein großer Recher alles Mist aus dem Abwasser, der da gar nicht hingehört: Tampons, Klopapier, Speisereste und vor allem jede Menge Ohrstäbchen. Bis aus Klopapier hat das aber alles nichts im Klo zu suchen, denn das ist richtig mies rauszufiltern. Ohrstäbchen zum Beispiel schlüpfen überall durch und können dann nur mit Müh und Not im vorletzten Becken aus dem Wasser gefischt werden. Stinken tut es aber nur im Rechenraum, danach hält man es gut aus, auf der Kläranlage.

Mehr Infos zur Funktion einer Kläranlage gibt es hier beim Ruhrverband.


Was da so alles in der Kläranlage landet
Freitag, 10.8.: Auf den Spuren unseres Trinkwassers

"So groß habe ich mir das Gelände gar nicht vorgestellt! Und diese ganzen Rohre, unbeschreiblich!" - die Teilnehmer unserer spannenden Tour auf dem Gelände des Wasserwerkes in Überruhr waren begeistert. Zusammen mit Larissa und Marcel haben wir erfahren, wie Trinkwasser aus der Ruhr aufbereitet wird und wie es dann weitergeleitet wird, bis es schließlich bei uns allen aus den Wasserhähnen fließt.

Donnerstag, 09.08.: Durstlöscher Wasser

Unsere Reporterin Larissa schmeckt bei Wasser keine Unterschiede. Soll es aber geben. Wie schmeckt Euch das? Heute haben wir eine exklusive Wasserverkostung für Euch vorbereitet. Erkennt Ihr, welches Wasser Ihr trinkt? Könnt Ihr teures von günstigem Wasser nur am Geschmack unterscheiden? Ihr findet uns ab 10 Uhr vor der Getränke Arena Hax in Haarzopf.

Sechs Sorten Wasser gilt es zu testen. Da muss auch Ente Erna ran. Außerdem haben wir einen Profi gefragt. Wasser-Sommelier Carla Veenstra testet sich durch die Wasser-Sorten.

Nach und nach trauen sich auch andere Tester. Und Hörer Ingo schmeckt tatsächlich das Leitungswasser raus..

Mittwoch, 08.08.: Wasserspaß am Spielplatz

Zwei riesen Kinder waren am Wasserspielplatz im Revierpark bei Katernberg. Das waren unsere Sommertour-Reporter Larissa und Marcel. Am Morgen gabs ne böse Überraschung. Wegen etwas Wolken war kein Wasser im Wasserspielplatz. Kein Bitten und Betteln hat geholfen. Wir mussten ohne Wasser spielen. Zum Glück kamen aber am Nachmittag doch noch ein paar Familien und dann gabs auch wieder Wasser.

Endlich Wasser am Wasserspielplatz...

Dienstag, 07.08.: Wohnen am Bach

Unsere Stadt hat nicht nur den Baldeneysee oder das Grugabad, hier schlängeln sich auch viele Bäche entlang. Unsere Reporter Larissa und Marcel waren am Stoppenberger Bach im Helenenpark. Und so richtig gut roch es da bei der Hitze nicht. Außerdem verläuft der Bach immer wieder unterirdisch. Gar nicht so einfach den Bach im Helenenpark zu finden. Auf dem Weg haben sie sogar welche getroffen, die bei 36 Grad Tennis spielten.

Montag, 06.08. - Reportersuche an Brunnen

Wir haben die Sommertour mit einer kleinen Reportersuche gestartet. Wir, Larissa und Marcel (die Reporter), waren an Brunnen in Steele und in Borbeck. Als Finderlohn gab es Eis aus dem Eiscafé Fabris und Kuchen vom Café Augenblick. Danke an alle fürs Mitmachen!

So klang unsere Reportersuche:

Zweites Versteck:

Tipp 1: Der Brunnen steht neben vielen parkenden Autos und wieder an einem S-Bahnhof.

Tipp 2: Der Brunnen ist ein sechseckiger Sockel und aus Backsteinen.

Tipp 3:
Auf dem Brunnen sitzen zwei Jungen im knielangen oder auch halblangen Hosen. Das war mal eine bekannte Mode für ärmere Familien nach dem Krieg.

Tipp 4: Dienstags und freitags ist hier am Platz immer Markt

Erstes Versteck:

Tipp 1: Der Brunnen liegt in der Nähe eines S-Bahnhofs, umgeben von Cafés und Geschäften.

Tipp 2: Der Brunnen sieht aus wie eine sich schlängelnde Wasserrutsche oder ein Bachlauf.

Tipp 3: Der Brunnen ist ein schöner Treffpunkt und zwei Bergmänner sind immer da, Ötte und Willem.

Tipp 4: Zum Brunnen gehört eine Grubenlampe und eine Dusche.

Tipp 5: Der Platz mit dem Brunnen ist nach einem Kaiser benannt.

AUFLÖSUNG: Brunnen am Kaiser-Otto-Platz in Steele

Wusstet Ihr schon?

Ungefähr 72 Prozent der Welt sind mit Wasser bedeckt. 97 Prozent davon sind Meerwasser, 2,7 Prozent Süßwasser und 0,3 Prozent Trinkwasser.

Wasser ist die einzige Substanz, die in allen Zustandsformen vorkommt, also flüssig (eben Wasser), fest (gefroren als Eis) und gasförmig (Wasserdampf).

 

Bei der Geburt bestehen wir ca. zu 97 Prozent aus Wasser, ausgewachsen sind es nur noch knapp 70 Prozent (ca. 43 Liter). Im Alter verhärtet der Körper, das Wasser können wir dann mit der Zeit schlechter binden.

Wir trinken im Jahr das fünffache unserer Körpergewichts an Wasser. Auf unser ganzes Leben gerechnet, sind das durchschnittlich zwischen 25.000 bis 30.000 Liter.

 

Wir Essener verbrauchen durchschnittlich 120 Liter Wasser jeden Tag. Aber nicht, weil wir so viel trinken, sondern hauptsächlich zum Baden, Duschen, Spülen, Wäsche waschen oder für den Toilettengang.

850.000 Staudämme mit angeschlossenen Wasserkraftwerken produzieren in der ganzen Welt durch die Wasserkraft Strom und Energie. Dazu gehört auch das Wasserkraftwerk am Stauwehr in Bredeney.

Wasser ist für uns nicht nur lebenswichtig, es hilft auch beim Abnehmen. Wasser hilft uns viele Kalorien zu verbrennen, weil unser Körper Wärme und Energie für die Verdauung braucht. Je mehr Ihr also Wasser trinkt, desto mehr Kalorien verbrennt Ihr. Zwei Liter am Tag verbrennen ungefähr 100 Kilokalorien.

Dazu ist Wasser gut für die Haut. Es verbessert die Durchblutung und den Stoffwechsel. Dafür solltet Ihr, laut Experten, mindestens 1,5 Liter am Tag trinken.

 

Ein eher weniger schöner Fakt: 80 Prozent des Abwassers weltweit fließt unbehandelt in Flüsse, Seen und Meere. Deutschland ist eines von wenigen Ländern, die das Abwasser in Klärwerken aufbereiten und behandeln.

Eine Gurke und eine Qualle sind sich ziemlich ähnlich, zumindest in einer Sache: sie bestehen beide zu 95 Prozent aus Wasser.

Die Konstruktionen für die Abwasser- und Trinkwasseraufbereitung versteht man offiziell auch als Wasserkunst. Aber auch sonst wird Wasser viel in der Kunst verwendet, z.B. Acrylfarben. Als Kind bei uns auch schon sehr beliebt - die Wasserfarben.

Wie verlieren täglich 230 ml Wasser nur durchs Ausatmen. Das ist ungefähr ein ganzer Becher.

Regentropfen sind im Durchschnitt ein bis zwei Milimeter breit.

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