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Hörerfragen 2017

Unsere Stadt hat viele Geheimnisse...

… aber nicht mehr lange. Eins nach dem Anderen lüften wir bei unserer Radio Essen Hörerfrage. Vielen Dank für viele spannende Hörerfragen. Wer hätte gedacht, weshalb es immer weniger Spatzen in Essen gibt oder welche geheimnisvollen Lichter frühmorgens über die Stadt wandern? Wir haben alle Fragen und Antworten für Sie hier archiviert. Ganz bequem zum Nachlesen und Nachhören.
Da geht bestimmt noch mehr.  

Haben Sie auch eine Radio Essen Hörerfrage? Dann schreiben Sie uns hier.

Bitte beachten Sie:
Bei erhöhtem Frageaufkommen behält sich die Redaktion eine Auswahl vor. Möglichweise kann die Beantwortung einer Frage auch länger dauern, weil die entsprechenden Ansprechpartner nicht erreichbar sind.

Dieses Jahr waren wir mit unserer "Hörerfrage Live On Tour" zwei Wochen lang in unserer stadt unterwegs. 

Vom 15. August waren wir für Sie zwei Wochen in der ganzen Stadt unterwegs und haben Ihre Hörerfragen zu allem was Sie rund um unsere Stadt interessiert eingesammelt. Die Fragen unserer Tour finden sie hier.

Montag, 20. Februar

Warum gibt es für einige Häuser an der A44 in Kupferdreh keinen Schallschutz?
Michael Smollich hat uns das gefragt. Er wohnt seit über 20 Jahren an der Langenberger Straße auf einem ehemaligen Zechengelände. Von dort hat er freie Sicht auf die Autobahn. Denn die Schallschutzmauer endet etwa 100 Meter weiter südlich.

Julian Troost / Radio Essen
Antwort:

Das Problem ist, dass die Schallschutzmauer aus den 70ern ist. Damals gab es die Häuser an der Langenberger Straße kurz vor der Theodor-Heuss-Brücke noch nicht. Die gute Nachricht ist aber: Das Land hat dieses Problem auf dem Schirm. Der Schallschutz in Kupferdreh soll verbessert werden. Das ist schon länger geplant, hat sich aber öfter verschoben. Im Moment wartet der Landesstraßenbetrieb Straßen.NRW noch auf die Genehmigung vom Bund. Baustart ist wohl erst 2018. Dann wird es etwa 1 Jahr dauern, bis Michael Smollich und seine Nachbarn etwas mehr Ruhe vor der Autobahn haben.

Montag, 13. Februar

Warum gibt es in Essen nur so wenige Stellplätze für Wohnmobile, vor allem nicht schön zentral? Silke Mater-Packschies und ihr Mann Harald aus Stadtwald sind leidenschaftliche Wohnmobil-Urlauber. Andere Städte, wie Oberhausen oder Duisburg haben zentrale Stellplätze. Essen nur am Stadtrand oder an den Campingplätzen. Sie wünschen sich gerade mehr Stellplätze in Rüttenscheid, zum Beispiel auf dem Messegelände. Sie fragen sich, warum da nichts passiert.

Larissa Schmitz / Radio Essen
Antwort:

Es gibt vereinzelte Stellplätze im Südviertel an der Baedeckerstraße. Die sind jedoch nur für Kurzzeitparker und haben deswegen keinen Wasser- oder Entsorgungsanschluss. Essen-Marketing hat den Bedarf für Wohnmobil-Stellplätze im Blick und die Stadt sucht nach geeigneten Plätzen zwischen Zollverein und Messe. Das ist aber nicht so einfach. Dazu ist diese Planung im Moment nicht ganz oben auf der Agenda der Stadt. Kann sich also noch ein Weilchen hinziehen.


Die Messe Essen öffnet ihren Parkplatz nur zu den großen Messen, wie Reise+Camping oder zur Equitana und das auch nur für Kurzzeitparker. Dauer-Stellplätze für Wohnmobile soll es dort nicht geben, das ist der Stadt überlassen, dafür zu Sorgen.

Mittwoch, 08. Februar

Wer ist für die Bunker-Anlagen im Borbecker Schlosspark zuständig?
Auf der Ernestienstraße staut es sich jeden Morgen. Hinterm Stoppenberger Platz haben die Stadtwerke die Straße aufgerissen, weil sie eine kaputte Leitung repariert haben.

Die Autos müssen auf einer Spur vorbei. Es staut sich oft an dieser stelle und seit ein paar Tagen passiert bei der Baustelle nichts mehr, ärgert sich Ina Salz aus Stoppenberg. 

Antwort:

Die Nächte waren frostig, sagen die Stadtwerke. Da können die Bauarbeiter den Asphalt auf den Boden nicht auftragen. Es fehlt die letzte dünne Schicht, damit die Autos wieder drüber rollen können. Wann das passiert steht noch nicht fest.

Stefan Weisemann / Radio Essen

Mehr Hörerfragen finden Sie in unserem Archiv:


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