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März Hörerfrage

Unsere Stadt hat viele Geheimnisse...

… aber nicht mehr lange. Eins nach dem Anderen lüften wir bei unserer Radio Essen Hörerfrage. Vielen Dank für viele spannende Hörerfragen. Wer hätte gedacht, weshalb es immer weniger Spatzen in Essen gibt oder welche geheimnisvollen Lichter frühmorgens über die Stadt wandern? Wir haben alle Fragen und Antworten für Sie hier archiviert. Ganz bequem zum Nachlesen und Nachhören.
Da geht bestimmt noch mehr.  

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Montag, 7. März

Was ist das für eine Mauer im Wäldchen Am Mechtenberg ? Beim Gassi gehen mit dem Hund hat Timo Faßbender aus Kray einige gemauerte Fundamente im Wald entdeckt. Er spaziert immer am Radweg "Wanner Bahn" entlang und hat dort tief im Wäldchen Mauern und Schächte entdeckt.

Antwort:

Das Wäldchen liegt nicht oben auf dem Berg Am Mechtenberg, sondern gegenüber. Neben der Fahrradtrasse "Wanner Bahn", parallel zur Straße Am Mechtenberg. Dort gibt es ein Flüsschen, daneben einige Mauern und Schächte im Wald. Die Antwort auf diese Frage zu finden, war gar nicht so leicht. Das Gemäuer liegt im heutigen Industriegebiet am Mechtenberg. Wir haben bei der Stadt gefragt, die wussten nichts. Beim Stadtteilarchiv Rotthausen und der Stiftung Zeche Bonifacius (weil die in der Nähe ist) tippten die Kenner auf Schacht V der Zeche Bonifacius. Aber sicher war keiner. Dann hatten Experten aus dem Krayer Archiv eine mögliche Lösung: Es gab an dieser Stelle früher eine Kokerei und Bahngleise, die aber schon seit Ewigkeiten nicht mehr genutzt werden. Das Gebäude wurde aber schon vor 1945 geschlossen. Die Gleise sind total zugewachsen, man sieht sie kaum. Und das Gemäuer ist alles, was von der Kokerei übrig geblieben ist. 

Dienstag, 15. März

Warum wurde die Mauer zwischen Netto-Parkplatz und Zeche Zollverein dichtgemacht? Das fragt sich Martina Rohrbach aus Katernberg schon länger. Sie hat den Durchgang täglich genutzt, um mit ihrem Hund auf dem Zechengelände spazieren zu gehen.

Antwort:

 

Die Entwicklungsgesellschaft Zollverein war bis 2010 für die Gestaltung der Zeche Zollverein zuständig. Sie hatte sich für Lücken in der Zechenmauer entschieden. Mittlerweile kümmert sich die Stiftung Zollverein um das Gelände. Sie wollte, dass die alte Zechenmauer wieder vollständig ist. Die Besucher sollen nur noch über offizielle Eingänge das Zechengelände betreten. So sei es, laut der Zeche Zollverein, auch für die Pförtner einfacher alle Besucher im Blick zu haben. Der Umweg vom Netto-Parkplatz zum Haupteingang der Zeche an der Gelsenkirchener Straße ist aber auch nicht groß, vielleicht ca. 200 Meter.

 

 

Dienstag, 29. März

Wer ist für die Uferwege parallel zur Lanfermannfähre zuständig? Der Kommunalverband Ruhr oder die Stadt?
Das wollte Frauke Westerkamp wissen. Sie wohnt direkt am Baldeneysee und hat immer Nasse Füße, wenn sie auf dem schlecht ausgebauten Uferweg über die Pfützen stolpert.

Antwort:

Das war nicht so ganz einfach herauszufinden: Der entsprechende Wegabschnitt gehört zwar den Ruhrverband, der hat aber die Verantwortung dafür an die Stadt abgegeben. Die Stadt schickt regelmäßigh Gutachter raus, um die Sicherheit der Verkehrswege, auch am Baldeneyufer, zu überprüfen.

Weil auf dem entsprechenden Uferweg keine Unfallgefahr besteht, ist erstmal nicht geplant, den Weg instand setzen zu lassen.

Jeannette von Lanken von der Stadt hat uns das persönlich erklärt:

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