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Januar Hörerfrage

Unsere Stadt hat viele Geheimnisse...

… aber nicht mehr lange. Eins nach dem Anderen lüften wir bei unserer Radio Essen Hörerfrage. Vielen Dank für viele spannende Hörerfragen. Wer hätte gedacht, weshalb es immer weniger Spatzen in Essen gibt oder welche geheimnisvollen Lichter frühmorgens über die Stadt wandern? Wir haben alle Fragen und Antworten für Sie hier archiviert. Ganz bequem zum Nachlesen und Nachhören.
Da geht bestimmt noch mehr.  

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Freitag, 29. Januar
Das Namensschild "Zornige Ameise" ist ein Überbleibsel eines Resturants, das so hieß

Woher kommt der Name "Zornige Ameise"? Das will unsere Hörerin Talea Koch wissen. Die Zornige Ameise ist eine Straße in Bergerhausen, zwischen Ruhr und Wuppertaler Straße.

Antwort:

Eine eindeutige Antwort haben wir leider nicht bekommen. Die Bergerhauser hatten verschiedene Theorien, über etwas Biologisches, das direkt mit dem Insekt zu tun hat, bis hin zu dem ehemaligen Restaurant, das damals dort stand. Das hieß nämlich auch "Zornige Ameise". Ob Name oder Restaurant zuerst existieren ist wie die Frage nach Huhn und Ei. Sabine Bagic arbeitet im Restaurant Drago, das jetzt in den Räumen drin ist. Auch sie hat schon recherchiert und mehrere Ideen über die Herkunft der Zornigen Ameise gehört.

Dienstag, 19. Januar
Glückauf Theater

Wo waren früher in Kupferdreh Kinos? Astrid Wittkop hat von älteren Kupferdrehern gehört, dass es früher einmal drei Kinos in Kupferdreh gab. Sie möchte wissen, wo diese Kinos waren und was heute in den ehemaligen Kinosälen ist.

Antwort:

In Kupferdreh gab es sogar vier Kinos, und zwar: 


Das Glückauf Theater (Kupferdreher Str. 114): es wurde 1955 gebaut und Ende der 60er geschlossen. Damals gab es dort 538 Plätze, heute ist da der Fahrradladen "Bergetappe" drin. Die Besitzer haben bei der Renovierung versucht den alten Kino-Charme zu erhalten. Man erkennt noch den ehemaligen Kino-Saal und es gibt ein paar Bilder von früher.

Das Felderhoff-Kino (Kupferdreher Str. 183): Mit 555 Plätzen war es das größte der vier Kinos. 1911 wurde das Kino eröffnet, 1970 wurde es geschlossen und acht Jahre später abgerissen. Heute ist dort ein Parkplatz.

Das Ruhrland-Theater (Kupferdreher Str. 173): Eröffnet wurde es 1912 als Theater, 1915 wurde ein Kino draus und exakt 50 Jahr später wurde es geschlossen. Früher gab es 500 Plätze im Kinosaal, heute ist dort eine Apotheke drin.

Das Palast-Theater (Poststr. 1): Es war das kleinste Kino in Kupferdreh (304 Plätze), 1921 wurde es eröffnet und Ende der 60er-Jahre geschlossen. Dort sind jetzt eine Tanzschule und eine Wohnung drin.

Heute gibt es in Kupferdreh "nur" noch das Open Air-Kino im Lukas - das ist aber immerhin das größe Open Air-Kino der Stadt.

Samstag, 09. Januar
spanische Themenbilder werden abgehängt

Was passiert mit den Lichtwochen-Motiven? Wo kommen sie hin? Das möchte André Barth aus Rüttenscheid wissen. Jedes Jahr werden die Motive im Oktober herausgeholt und aufgehängt. Aber wo verbringen sie den Rest des Jahres? Oder werden sie sogar jedes Jahr neu gemacht?

Antwort:

Essen Marketing sagt dazu: Alle Rahmen und auch die Standard-Bilder, die jedes Jahr aufgehängt werden, die werden alle bis zu den nächsten Lichtwochen eingemottet. Und zwar bei Elektro Schneider im Nordviertel. Nur die Lichtschläuche von den Themenbildern aus den Gastländern, in diesem Fall Spanien, die kommen weg. Die Schläuche sind den Motiven entsprechend gebogen und können nicht wieder verwendet werden.

Freitag, 08. Januar
Altpapier- und Glascontainer in Dellwig

Warum werden die Papiercontainer in unserer Stadt nicht öfter geleert? Das möchte Karl-Heinz Bürger aus Dellwig wissen. Vor allem kurz vor Weihnachten seien die Altpapier- und Glascontainer vor seiner Tür wochenlang nicht geleert worden. Alles sei völlig überfüllt gewesen. Viele Autofahrer auch aus Oberhausen, Mülheim und Bottrop würden da anhalten, um ihren Müll auch neben den Containern abzuladen. Das fliegt dann über die ganze Straße.

Antwort:

Die EBE sagen: Jeder Altpapiercontainer in ganz Essen wird einmal die Woche geleert. Dafür sind 5 Fahrzeuge durchgehend im Einsatz. Allerdings nehmen die Fahrer nichts mit, was um die Container drum rum steht. Das sei zeitlich und logistisch nicht zu schaffen. Die Fahrer sind alleine mit ihrem Kranwagen unterwegs. Sie heben mit dem Kran den Container hoch, leeren ihn in den Wagen und fahren weiter. Zum Aussteigen und Aufräumen ist keine Zeit. Den Müll neben die Container stellen, ist ohnehin nicht erlaubt. Wer erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen.
Die EBE sagen dazu, dass vor allem in Randgebieten und an schlecht einsehbaren Stellen Müll neben den Containern abgeladen wird. Das ist kaum kontrollierbar. Wer danebenstehenden Müll sieht, kann das gern den EBE oder der Stadt melden. Dann kommt ein extra Einsatzteam raus und räumt auf.

Der komplette Beitrag nochmal zum Anhören
Best Of 2015

Die Wiederholung der besten Hörerfragen aus dem Jahr 2015.

Sie haben uns im letzten Jahr so viele Fragen gestellt - die besten finden Sie hier nochmal.

Mehr Hörerfragen finden Sie hier:

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