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Oktober Hörerfrage

Unsere Stadt hat viele Geheimnisse...

… aber nicht mehr lange. Eins nach dem Anderen lüften wir bei unserer Radio Essen Hörerfrage. Vielen Dank für viele spannende Hörerfragen. Wer hätte gedacht, weshalb es immer weniger Spatzen in Essen gibt oder welche geheimnisvollen Lichter frühmorgens über die Stadt wandern? Wir haben alle Fragen und Antworten für Sie hier archiviert. Ganz bequem zum Nachlesen und Nachhören.
Da geht bestimmt noch mehr.  

Haben Sie auch eine Radio Essen Hörerfrage? Dann schreiben Sie uns hier

Donnerstag, 29. Oktober
(Foto: EBE)

Was ist mit dem Mülleimer im Annental in Rellinghausen passiert?  Wolfgang Reinhard aus Byfang geht dort regelmäßig spazieren und ärgert sich, weil er in den letzten Monaten immer nur haarscharf an den Tretminen von Hunden vorbeigekommen ist. Er ist sich sicher: das liegt daran, dass es dort keine Mülleimer gibt! Nicht nur dort, sondern generell gibt es zu wenige, glaubt er außerdem. Und will wissen: wie viele Mülleimer gibt es überhaupt in Essen?

Antwort:

Die Entsorgungsbetriebe haben den Mülleimer im Annental nicht abgenommen. Manchmal hängen auch Privatleute mal Mülleimer auf - und nehmen sie irgendwann wieder ab. Die Entsorgungsbetriebe schätzen, dass das hier der Fall war.

Insgesamt gibt es bei uns in Essen 5.200 Mülleimer, die einmal in der Woche, und in der Innenstadt sogar mehrfach am Tag, geleert werden. Wenn welche kaputt gehen, werden die auch möglichst schnell ersetzt, sagen die Entsorgungsbetriebe. Viele Essener finden auch, das klappt ganz gut.

Dienstag, 20. Oktober
Die Große Badende im Grugapark.

Wo steht die Statue "Große Badende" von Georg Kolbe jetzt? Roland Rottman aus Vogelheim knüpft an diese Bronzestatue Kindheitserinnerungen. Früher stand diese noch am Brunnen auf dem Kennedyplatz. Doch schon seit Jahrzehnten ist sie dort verschwunden...

Antwort:

Die Spur der nackten und badenden Statue war schnell gefunden. Sie steht  schon seit 1974 im Grugapark! Am Alpinum am Waldsee streckt sie ihre Füße dem Wasser entgegen und genau dort kann Roland Rottmann sie jetzt wieder bewundern...

Donnerstag, 15. Oktober

Wer läutet eigentlich die Kirchenglocken bei uns in Essen? Johanna Steinbrenner aus der Innenstadt war gerade bei uns in Essen unterwegs, als die Kirchenglocken angefangen haben zu läuten. Sie möchte jetzt wissen: werden die eigentlich alle elektronisch betrieben oder müssen einige Glocken auch von Hand geläutet werden.

Antwort:

Gar nicht so einfach, das in Erfahrung zu bringen. Das Bistum Essen und die Evangelische Kirche bei uns wussten die Antwort auf Anhieb auch nicht. Sie haben aber extra für uns bei den einzelnen Kirchen angefragt und die Antwort: eigentlich werden alle Kirchenglocken elektrisch betrieben. Im gesamten Bistum Essen gibt es aber zwei Kirchen, die noch per Hand betrieben werden können. Die sind im Kloster in Mülheim-Saarn und in der Herz-Jesu-Kirche in Oberhausen-Sterkrade.

Mittwoch, 14. Oktober

Kann man auch auf privaten Parkplätzen Knöllchen kriegen, oder sogar abgeschleppt werden? Viele haben es noch gar nicht mitbekommen: überall am Bamlerpark stehen große, blau-weiße Schilder. Das Parken ist dort nur noch zwei Stunden erlaubt und man muss eine Parkscheibe benutzen. 15 Euro kostet es, wenn man ohne Parkscheibe, oder über der Zeit erwischt wird. Vielen ist das passiert, so auch Rudolf Büchler und seinen Bekannten. Seit Jahren gehen sie dort einkaufen und hatten die Schilder nicht bemerkt, als sie gerade aufgebaut wurden. 

Antwort:

Eine private Firma kümmert sich seit dem Umbau um die Parkplätze am Bamlerpark. Alle Schilder wurden Ende August aufgestellt, sagt die Parkraum Service GmbH. Ihre Kosten berechnen sie anhand des Arbeitsaufwandes.

Sogar der Bundesgerichtshof musste sich mit diesen Frage schon beschäftigen. Seit einigen Jahren machen es unter anderem Supermärkte so, dass sie eigene Regeln für ihren Parkplatz aufstellen und er nur während der Öffnungszeit und nur von Kunden benutzt werden darf. Rechtlich gesehen hat der Eigentümer auch das Recht dazu, sagt der Automobilclub von Deutschland. Allerdings sind "Knöllchen" auf dem Privatparkplatz nicht das Gleiche, wie das Bußgeld beim Falschparken. 

Der Eigentümer stellt Regeln für seinen Parkplatz auf, zum Beispiel WANN man ihn benutzen darf und WIE LANGE. Wenn der Kunde sich nicht daran hält, darf der Eigentümer das Fahrzeug auf Kosten des Halters entfernen lassen. Im Bamlerpark zum Beispiel ist eine private Firma mit der Kontrolle beauftragt und ein Abschleppunternehmen. Wird ein Kunde abgeschleppt, muss er seinen Wagen bei eben diesem Unternehmen auslösen. So zahlt er kein Bußgeld, sondern die "Dienstleistung" des Abschleppunternehmens. Die angeforderten Kosten müssen allerdings Verhältnismäßig sein und dürfen nur den Aufwand für das konkrete Abschleppen abdecken.

Freitag, 09. Oktober

Warum ist die alte A40-Auffahrt Frillendorf Richtung Bochum wieder geöffnet? Darüber wundert sich Stefan Jänecke aus Frillendorf. Schließlich sei für viel Geld eine neue Auffahrt gebaut worden und an der alten Stelle könnte doch jetzt eine Grünfläche entstehen, findet er.

Antwort:

Laut Straßen NRW soll so der Verkehr entlastet werden. Denn vorher sind vor allem viele LKW aus dem Nordviertel durch Frillendorf und Kray gefahren und haben auf dem Weg zur neuen A40-Auffahrt für viel Stau gesorgt. Damit sie jetzt schneller auf der Autobahn sind wurde die alte Auffahrt wieder geöffnet. Sie bleibt so lange auf, bis die neue Auffahrt Richtung Duisburg fertig ist. Dann soll es zwischen den beiden neuen A40-Auffahrten eine neue Verbindungsstraße geben, damit die LKW auch Richtung Bochum schneller auf der Autobahn sind und es weniger Verkehrsprobleme in Frillendorf gibt.

Freitag, 02. Oktober

Was passiert mit der alten Aldi-Filiale in Burgaltendorf? Stefanie Torbohm aus Burgaltendorf wundert sich darüber. Seitdem Aldi vor rund eineinhalb Jahren von der Worringstraße an die Alte Hauptstraße gezogen ist, steht die alte Filiale leer. Sie möchte jetzt wissen: kommt da bald was neues rein und wenn ja, was?

Antwort:

Das Gebäude an der Worringstraße, in dem Aldi war, gehörte dem Unternehmen gar nicht. Sondern es gehört einem privaten Vermieter in Burgaltendorf. Der möchte das Gebäude natürlich wieder vermieten. Einen konkreten Interessenten gibt es aber noch nicht, sagte er uns. Falls sich aber demnächst jemand findet, der sich für den Standort interessiert, könnte auch relativ kurzfristig ein neues Geschäft an die Worringstraße ziehen.

Mehr Hörerfragen finden Sie hier:

Hier geht es zurück zu allen Hörerfragen aus dem Jahr 2015. Viel Spaß beim Stöbern!

 

 


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