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Mai Hörerfragen

Unsere Stadt hat viele Geheimnisse...

… aber nicht mehr lange. Eins nach dem Anderen lüften wir bei unserer Radio Essen Hörerfrage. Vielen Dank für viele spannende Hörerfragen. Wer hätte gedacht, weshalb es immer weniger Spatzen in Essen gibt oder welche geheimnisvollen Lichter frühmorgens über die Stadt wandern? Wir haben alle Fragen und Antworten für Sie hier archiviert. Ganz bequem zum Nachlesen und Nachhören.
Da geht bestimmt noch mehr.  

Haben Sie auch eine Radio Essen Hörerfrage? Dann schreiben Sie uns hier

Samstag, 30. Mai

Warum ist an den Parkplätzen an der Regattastrecke eine Baustelle? Und wie lange noch? Vor allem kurz vor den Ruhr-Games werden doch alle Parkplätze dort benötigt... das hat uns Alfred Kreuzer aus Überruhr gefragt.

Antwort:

Unter der Straße gab es einen Wasserrohrbruch, die Stadtwerke arbeiten jetzt schnellstmöglich dran. Die Baustelle wirkt sich aber zum Glück nicht auf die Parkplätze aus. Wenn alles klappt, ist die Baustelle auch bis zu den Ruhr-Games wieder weg!

Mittwoch, 27. Mai

Was ist eigentlich aus dem Moschee-Neubau in Altendorf geworden? Das hat uns Claudia Sorm aus Borbeck gefragt.

Antwort:

Die Merkez Moschee in Altendorf ist noch im Bau. Aktuell fehlen dem Verein noch rund anderthalb Millionen Euro. Der Architekt schätzt, dass die Moschee Ende nächsten Jahres fertig wird. Nachdem die Kuppel auf dem Dach fertig gebaut wurde, steht als nächstes der Innenausbau an. Später wird die Merkez Moschee einzigartig sein. Die Kuppel ist die größte in Deutschland und der Gebetsraum ohne Säulen gehört zu den größten weltweit. Der Bau der Merkez Moschee wird nur durch Spenden finanziert und hat Ende 2009 begonnen.

Dienstag, 26. Mai

Warum steht im Park oberhalb von der Haltestelle Hülsenbruchstraße ein goldenes Croissant? Diese Frage hat uns Michael Acht aus Altendorf geschickt.

Antwort:

Auf diese Frage haben wir unseren besten Redaktionsdetektiv, Florian Hecker, angesetzt und natürlich hat er die Antwort gefunden.

Freitag, 22. Mai

Warum ist der Empfang manchmal so schlecht bei euch?
Vor allem in unterschiedlichen Stadtteilen ist der Radioempfang - egal ob auf der 102.2 oder der 105.0 - manchmal schlecht. Das rauschen nervt, vor allem wenn gerader der Lieblingssong läuft. Monika Stahl aus Burgaltendorf fragt sich das schon länger, denn auch das Autoradio rauscht manchmal etwas. Woran liegt das?

Wo wir gerade beim Thema sind: Andrea Neumann aus Kupferdreh hat uns gefragt warum wir gleich zwei Frequenzen haben.  

Antwort:

Die Gründe für den schlechten Empfang können unterschiedlich sein.Das Problem ist: Radiowellen mögen keine Höhenunterschiede.
Karnap liegt zum Beispiel etwa 26 Meter über dem Meeresspiegel - Heidhausen sogar bei stolzen 200 Metern.
Dann spielt das Wetter oft eine Rolle für guten Empfang: Gewitter, Luftfeuchtigkeit oder Schnee können die Leitfähigkeit der Radioantenne verschlechtern.
Genauso wie Kupferdächer bei uns in der Stadt!

Das führt uns direkt zu der Antwort der zweiten Frage: Seit 2002 haben wir eine zweite Antenne in Holsterhausen, die unseren Empfang verstärken soll.
Damals war die 105.0 noch frei und wir konnten sie übernehmen.
Ein echter Glücksfall für uns, weil in Deutschland mittlerweile 99 Prozent der Frequenzen vergeben sind.
Und weil man ja auch zwei Beinen besser stehen kann, als auf einem, haben wir uns damals für eine zweite Frequenz entschieden!

Mittwoch, 20. Mai

Warum gibt es keine öffentlichen Toiletten am Baldeneysee?
Es ist ein Problem, das wir alle kennen. Ein schöner Tag im Freien und plötzlich drückt die Blase. Doch weit und breit ist keine Toilette zu finden. Wildpinkeln ist da meist die einzige Alternative. Von größeren Geschäften brauchen wir gar nicht erst anfangen. Wobei... das Geschäft ums Geschäft ist so eine Sache. Die Kommunen müssen sparen. Und deshalb werden seit Jahren öffentliche Toiletten abgebaut. Doch wohin nun, wenn man muss? Radio Essen-Hörerin Silke Zimmermann stinkt es zum Himmel, wenn Sie am Baldeneysee spazieren geht. Fast täglich trifft Sie dort auf sportliche Wildpinkler und deshalb hat Sie uns um Hilfe gebeten.

Antwort:

Zwei Toiletten gibt es immerhin rund um den Baldeneysee. Eine an der Regatta und eine am Haus Scheppen. Und sonst? Die Stadt verweist auf die gastronomischen Betriebe rund um den See. Doch manch einer schämt sich, für ein so natürliches Bedürfnis erst beim Kellner um Erlaubnis zu bitten. Neue Toiletten werden nicht kommen. Allein die Reinigungs- und Reparaturkosten belaufen sich jährlich auf Rund 17.000 €, ein Neubau würde sogar 130.000 € verschlingen. Diese Kosten will die Stadt nicht tragen und so bleibt uns wohl auch in Zukunft nichts anderes übrig, als in der Kneipe um die Ecke lieb zu fragen, ob man mal eben kurz …

Dienstag, 19. Mai

Kann die Lohstraße in Dellwig dauerhaft zu einer Anwohnerstraße?
Norbert Danisch freut sich über die Baustelle in der Lohstraße. Die Stadtwerke tauschen dort ein halbes Jahr lang Gas- und Wasserleitungen aus - deswegen dürfen im Moment nur Anwohner durch diese Straße fahren. Seitdem wird in der 30er-Zone nicht mehr gerast und die Anwohner sind zufrieden.

Antwort

Die Antwort der Stadt ist eindeutig: Nachdem die Rohre in der Lohstraße verlegt sind, dürfen wieder alle Autos dort herfahren. Die Straße ist eine Durchgangsstraße und kann damit nicht zu einer Anwohnerstraße werden. Das kann nur eine Straße werden, die wirklich nur von Anwohnern genutzt wird. Zum Beispiel eine Sackgasse oder eine ähnliche Straße.

Montag, 18. Mai

Was passiert, wenn Temposchilder zugewachsen sind und ich trotzdem geblitzt werde? Radio Essen Hörer Andreas Mock hat uns darauf angesprochen, dass an der Norbertstraße nach der Kurve am Grugabad neue Tempo 50 Schilder stehen. Weil die Sträucher an der Stelle aber schnell wachsen, seien die Schilder dort oft zugewachsen...

Antwort:

Prinzipiell können wir immer Einspruch erheben, wenn wir der Meinung sind, dass wir nicht wissen konnten, dass wir zu schnell sind. Das sagt auch die Essener Fachanwältin Iris Dreßen. Wir haben dafür eine Frist von von 14 Tagen, wenn der Bußgeldbescheid da ist. Wichtig ist dann aber, dass wir Beweisfotos mitschicken.

An der Norbertstraße haben wir aber einen speziellen Fall. Da gilt nämlich auch Tempo 50, wenn kein Schild extra darauf hinweist. Denn wir befinden uns da immernoch innerhalb einer geschlossenen Ortschaft und da dürfen wir nur schneller fahren, wenn das ausdrücklich erlaubt ist. Die Norbertstraße führt auf die Autobahn. Darum fahren dort viele schon zu schnell. Darum die neuen Schilder. Sie sind nur eine Erinnerung an eine Geschwindigkeitsbegrenzung, die auch ohne die Schilder gelten würde.

Freitag, 15. Mai

Gilt eigentlich noch die Haager Landkriegsordnung ?
Über diese Frage von Kurt Böntgen aus Dellwig haben wir uns erstmal etwas gewundert. Dann hat er uns aber erzählt, warum ihn das interessiert. Er hat seinem Großvater versprochen sich darum zu kümmern. Dem Senioren stehen als  Kriegsgefangenen eventuell noch Bezüge zu.

Antwort

Soviel schon mal. Eine offizielle Antwort konnten wir auch nicht besorgen. Aber die Geschichte bis dahin war auch schon spannend. Kurt Böntgen aus Dellwig hat selber schon viel recherchiert und ist überall abgeblitzt. Wenn es um Geld geht ...

Dienstag, 12. Mai

Warum sind im Hexbachtal in Bedingrade die Wege auf Essener Seite aufgeräumt und sauber und auf Mülheimer Seite nicht?

Benjamin Stasch aus Dellwig geht gerne im Hexbachtal spazieren. Das liegt auf der Stadtgrenze zwischen Bedingrade/Frintrop und Mülheim. Auf Essener Seite sind die Wege schön sauber gemacht, alle Schäden von Sturm "ELA" sind beseitigt. Auf Mülheimer Seite ganz anders: Umgefallene Bäume und schlammige Wege - ein Spaziergang ist da fast unmöglich, sagt Benjamin Stasch.

Antwort

Die Stadt Mülheim räumt ein: Ja, wir haben noch nicht ganz aufgeräumt. Die ganz großen Schäden von Sturm "ELA" sind beseitigt. Es liegen aber noch Reste von umgestützten Bäumen herum. Außerdem sind noch tiefe Fahrspuren von den Aufräumbaggern zu sehen. Mülheim hat nach dem Sturm erst an vielen anderen Stellen aufgeräumt, das Hexbachtal steht aber noch auf der Liste. In den nächsten Wochen wird auch im Hexbachtal aufgeräumt.

Montag, 11. Mai

Kommt an die Haltestelle "Alfred-Krupp-Schule" in Frohnhausen wieder ein Briefkasten?

Früher konnte Birgit Schlömer bequem ihre Brief an der Haltestelle einwerfen. Seitdem die Haltestelle für die Straßenbahnlinie 109 umgebaut worden ist, fehlt ihr der Briefkasten.

Antwort

Leider müssen wir Birgit Schlömer eine schlechte Nachricht überbringen. Der Briefkasten am der Haltestelle wird nicht wieder aufgestellt. Das liegt daran, dass wir bei uns in Essen mehr Briefkästen haben, als wir eigentlich dürften. Laut Gesetz darf maximal ein Abstand von 1000 Metern zwischen zwei Briefkästen liegen, in Frohnhausen sind es jetzt 500 Meter - also immer noch ausreichend.

Donnerstag, 07. Mai

Wie wird Gerschede richtig ausgesprochen? Und warum hat die EVAG das in ihren Ansagen geändert?

Judith Schauber aus Gerschede wundert sich. Seit rund einem Jahr spricht die Stimme in der Straßenbahn 103 und im Bus 166 Gerschede anders aus. Aus GERschede wurde GerSCHEEde.

Antwort

Der Bezirksbürgermeister von Gerschede muss es wissen und er bestätigt: Gerschede wird auf der ersten Silbe betont, die hinteren beiden "e" sind kurz - also GERschede. Das sieht auch die EVAG so. Ihr Problem: Seit rund einem Jahr sagt nicht mehr eine menschliche Stimme die Haltestellen in den Bussen und Bahnen an, sondern eine Computerstimme. Der Computer reiht einzelne Silben aneinander. Die EVAG prüft zwar, ob die Haltestellen richtig ausgesprochen werden, aber ganz genau geht es offenbar nicht immer. Deshalb bleibt die Ansage so wie sie ist.

Mehr Hörerfragen finden Sie hier:

Hier geht es zurück zu allen Hörerfragen aus dem Jahr 2015. Viel Spaß beim Stöbern!

 

 


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