Sie sind hier: Essen / Serien / Hörerfrage / Hörerfragen 2015 / Dezember Hörerfrage
 

Dezember Hörerfrage

Unsere Stadt hat viele Geheimnisse...

… aber nicht mehr lange. Eins nach dem Anderen lüften wir bei unserer Radio Essen Hörerfrage. Vielen Dank für viele spannende Hörerfragen. Wer hätte gedacht, weshalb es immer weniger Spatzen in Essen gibt oder welche geheimnisvollen Lichter frühmorgens über die Stadt wandern? Wir haben alle Fragen und Antworten für Sie hier archiviert. Ganz bequem zum Nachlesen und Nachhören.
Da geht bestimmt noch mehr.  

Haben Sie auch eine Radio Essen Hörerfrage? Dann schreiben Sie uns hier

Montag, 07. Dezember

Von wem wurde Essen gegründet? Diese Frage flattert uns regelmäßig in die Redaktion. Deshalb haben wir in unseren Archiven gegraben und die Antwort gefunden.

Antwort:

Kurz zusammengefasst: Der Gründer von Essen war der Heilige Altfried, der spätere Bischof von Hildesheim. Im Jahr 852 gründete er das Stift am heutigen Burgplatz. Bis dahin lebten natürlich auch immer schon Menschen bei uns in der Gegend. Erst vor ein paar Tagen wurden sogar noch Werkzeuge aus der Steinzeit in Kettwig gefunden.

Die ganze Geschichte über unsere Stadtgründung können Sie in unserer Hörspielserie "Ottos Zeitreise" nachhören. 

Freitag, 4. Dezember
Radio Essen-Hörerin Aleyna Arslan vor dem Schilder-Wahnsinn.

Wieso werden die Halteverbotsschilder in der Kaulbachstraße ständig gedreht und auf- und abgebaut? Das will Radio Essen-Hörerin Aleyna Arslan aus Holsterhausen wissen und regt sich über den Schilder-Wahnsinn in ihrer Straße aus. Vor etwa vier Wochen hat die Stadt auf beiden Seiten der Straße Halteverbotsschilder aufgestellt. Zwei Tage später umgedreht und weitere zwei tage später wieder abgebaut.

Aber jetzt geht's weiter: Seit letzter Woche stehen dort wieder Halteverbotsschilder. Am Montag wurden sie dann umgedreht, am Dienstag zurückgedreht, am Mittwoch abgebaut. Und zu allem Überdruss gibt's auch noch Strafzettel...

Antwort:

Wir haben direkt dort nachgefragt, wo die Schilder herkommen: Bei der Stadt. Martin Rätzke von der Stadt Essen hat eine einfache Erklärung. Durch die Straße fahren viele Messe-Besucher. Wenn also eine Messe in Essen besonders stark besucht ist, führt die Stadt ein Halteverbot in der Kaulbachstraße ein. Dadurch soll der Verkehr flüssiger fließen und es weniger Staus geben.


Aktuell heißt das: Noch bis Sonntag bleibt das Halteverbot zwischen 7.00 und 17.00 Uhr bestehen. Dann endet die Motorshow-Messe und die Halteverbotsschilder werden wieder abgebaut.

Donnerstag, 03. Dezember

Wo liegen der ehemalige OB Peter Reuschenbach und die ehemalige Ministerin Antje Huber begraben?  Hörer Berthold Crom aus Gerschede fotografiert Sehenswürdigkeiten, denkmalgeschützte Gebäude und Grabstätten. Das macht er hobbymäßig. Bei der Sicht seiner Fotos, fiel ihm auf, dass ihm die Gräber von Peter Reuschenbach und Antje Huber fehlen. Die hatte er bislang auf den Friedhöfen nicht gefunden. 

Antwort:

Das herauszufinden war gar nicht so leicht. Die Stadt Essen hat viele Ehrengräber vergeben an wichtige Persönlichkeiten. Manche Menschen werden nach dem Tod aber auch verbrannt, oder haben ihre Körper der Wissenschaft zur Verfügung gestellt wie zum Beispiel der ehemalige OB Peter Reuschenbach. Er spendete seinen Körper zu Forschungszwecken an das Uniklinikum nachdem er 2007 an Krebs gestorben war. Ein Ehrengrab der Stadt lehnte er schon zu Lebzeiten ab. Seine Frau liegt auf dem Friedhof am Hellweg und er selbst wurde noch nicht beigesetzt. Er ist also noch in der Anatomie. Wenn er beigesetzt wird, wird das vorraussichtlich auf dem Friedhof in Überruhr sein.

Antje Huber liegt auf dem Bergfriedhof in Fischlaken begraben.

Nicht nur die Beiden, auch andere interessante Essener liegen auf unseren Friedhöfen. Einen kleinen Auszug hat Radio Essen-Reporterin Nina Loges:

Dienstag, 01. Dezember

Wie alt sind die zwei Hängebuchen an der Ruhr?  Radio Essen Hörer Erik Neusser aus Steele und seine beste Freundin haben die Bäume beim Wandern entdeckt. Sie sind vom Restaurant Ruhrstop aus am Radwanderweg Richtung Ruhrau, kurz vor der Eisenbahnbrücke der S9 zu finden. Im Sommer bieten sie unter den großen, hängenden Ästen ein schattiges Plätzchen zum Ausruhen. Sie stehen dort schon ewig, aber wie lange denn genau?

Antwort:

Um diese Frage zu beantworten haben wir uns die Bäume mit einem fachkundigen Mann angeschaut. Helmut Klee aus Fulerum ist zertifizierter Baumkontrolleur und schon immer ein Fan von Fauna und Flora. Er schätzt die Bäume auf etwa 120 Jahre. Genau kann man das aber nicht sagen. Die Bäume haben in jedem Fall schon viel miterlebt.

Radio Essen-Reporterin Nina Loges begleitete Helmut Klee bei der Begutachtung und fand heraus, Bäume auf ihr Alter zu schätzen ist eine komplizierte Wissenschaft.

Mehr Hörerfragen finden Sie hier:

Hier geht es zurück zu allen Hörerfragen aus dem Jahr 2015. Viel Spaß beim Stöbern!

 

 


Weitersagen und kommentieren
...loading...