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Wälder, Parks und Grünflächen

Wälder und Parks
Foto: Johannes Kassenberg

Die Wälder und Parks machen unsere Stadt Essen optisch richtig grün. Sie haben sich in den letzten Jahren besonders stark verändert, zum Beispiel durch den Sturm Ela. Es sind aber auch viele Grünflächen entstanden.

Hier bei Ruhrgrün gibt's noch mehr Projekte und Geschichten aus der Grünen Hauptstadt Europas 2017.

Villa Hügel Park

 

 

Foto: Krupp-Stiftung / Ursel Borstell
Bredeney

Das ist einer der besondersten Parks bei und in der Stadt, aber fast niemand nimmt den so richtig war. Dabei ist er mega interessant. Wir sprechen vom Park der Villa-Hügel. Der ist mindestens genau so interessant, wie die Villa Hügel selbst. Der Park wurde schon in den 1860er Jahren geplant und ist damit sogar älter, als die Villa.  Der Villa-Hügel Park ist auf jeden Fall so ein besonderer Ort, sagt zumindest unser Ruhrgrün-Reporter Cedrik Pelka im Gespräch mit Moderator Timm Schröder.

Hier geht's zur Internetseite: www.villahuegel.de

Der Park hat viele Details zu bieten
Fotos: Krupp-Stiftung / Ursel Borstell
Gartenhaus Dingerkus

 

 

Werden

Diesmal haben wir den ältesten Schrebergarten der Stadt gefunden. Das historische Gartenhaus Dingerkus in der Werdener Altstadt steht da schon seit weit über 200 Jahren. Ein gelbes, zweistöckig, Barockhäuschen mit angrenzendem Garten.Viele Jahre hat sich da keiner drum gekümmert. Stadt und Folkwang-Uni haben waren Eigentümer, konnten aber nichts damit anfangen. Das Haus ist verkommen und der Garten einfach zugewuchert. Bis sich vor sieben Jahren ein Verein gegründet hat, der sich um den Garten und das Häuschen kümmert. Dieses Jahr sind die Renovierungen fertig geworden und die Mitglieder des Vereins können den Besuchern den ganzen Garten präsentieren.

Fotos: Cedrik Pelka

Da fühlt man sich in der Zeit zurückversetzt
Direkt vor den Stadtmauern Werdens stand das Gartenhaus Dingerkus.
Im Garten gibt es mehrere Ebenen. Er wurde an einem Hang gebaut.
Hier wächst ganz viel Obst und Gemüse - wie früher.
So einen Garten konnten sich nur reiche Bürger leisten.
Peter Bankmann hat bei den Renovierungen mitgeholfen.
Kleinärtner in Essen

 

 

Freisenbruch

Es gibt zwar fast 950.000 Kleingärtner bei uns in Deutschland und trotzdem ist das für unseren Ruhrgrün-Reporter Cedrik Pelka noch eine völlig fremde Welt. Im Jahr der Grünen Hauptstadt hat er deswegen die Kleingartenanlage am Schultenweg in Freisenbruch besucht. Da stehen 44 Kleingärten, die er besuchen durfte.

Fotos: Cedrik Pelka

Ist das schön hier!!!
Sebastian Gens und Reinhard Nagel.
Hier wird ganz viel angepflanzt.
Für den ersten Versuch echt nicht schlecht!
Die Hütten sind auch von innen voll ausgestattet.
Auch hier wächst viel eigenes Obst und Gemüse.
Frisch geerntet - richtig lecker!
Für die Kinder auch mit Schaukel.
Einfach traumhaft.
Warten auf den Fluss


Foto: Rupert Oberhäuser
Altenessen

Mitten auf einer Wiese an der Schurenbachhalde in Altenessen steht eine riesige Holzbrücke. Das klingt zwar komisch - warum auf der Wiese? - aber es hat einen Sinn! Die Brücke ist ein Kunstwerk und erinnert an den Emscherumbau. Ihr Name: "Warten auf den Fluss".

Das erste Mal stand sie 2010 dort. Für das Jahr der Grünen Hauptstadt ist sie wieder aufgebaut worden. Deswegen ist unser Ruhrgrün-Reporter Cedrik Pelka zur Brücke gefahren - genau wie mehr als 300 Gäste seit zwei Monaten. Er hat herausgefunden, was das Kunstwerk genau bedeutet.

Nur noch bis nächste Woche Montag (4. September) können Sie sich die Brücke selbst angucken. Bis dahin können Sie sich auch noch Ausstellungen in den kleinen Holzräumen direkt an der Brücke besuchen.

Fotos: Cedrik Pelka / Radio Essen

Übernachten in/auf/um der Brücke
Die Zick-Zack-Form soll die Fußgänger ausbremsen.
In den Zimmern kann übernachtet werden - oder einfach auf der Wiese.
Es gibt regelmäßig Ausstellungen in der Brücke.
Die Toiletten sind vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig...
Viele nette Einträge im Gästebuch :)
Die Halde ist etwas versteckt.
Schellenberger Wald
Zw. Stadtwald und Heisingen

Stellen Sie sich den Grugapark genau 50 Mal nebeneinander vor. So groß ist die Waldfläche bei uns in Essen. Einer der größten Wälder bei uns ist der Schellenberger Wald zwischen Stadtwald und Heisingen. Im Jahr der Grünen Hauptstadt besuchen wir besonders grüne Orte in Essen. Deswegen ist unser Ruhrgrün-Reporter Cedrik Pelka in den Wald gegangen und hat dort herausgefunden, warum der Wald auch von Orkan Ela profitiert hat, und wieso Spaziergänger so gerne hierher kommen.

Der Schellenberger Wald ist ein super Ausflugsziel für einen Spaziergang. Am besten mit Hund - natürlich aber angeleint. Sonst erschrecken sich die vielen Waldtiere wieder.

Fotos: Cedrik Pelka / Radio Essen

Schöner Wald!
Förster Tobias Hartung.
Hier hat sich der Wald schon etwas erholt.
Erst vor zwei Wochen ist der Ast heruntergefallen.
Ein Highlight im Wald: Die Korte Klippe.
Einfach schön hier!
Die Hesinger Straße führt durch den Wald.
Wildgehege
Schonnebeck

Schonnebeck besteht ja - böse gesagt - nur aus einem Marktplatz und einem Fußballplatz. Doch es gibt auch einen kleinen, vesrteckten Waldweg, den man hinunterfahren kann. Am Ende dieses Weges steht plötzlich ein Zaun mit einer weißen Tür. Dahinter ist das Wildgehege in Schonnebeck versteckt. Ruhrgrün-Reporter Cedrik Pelka hat die Tür für uns geöffnet.

Das Wildgehge sucht nach mehr Helfern, die sich um die Tiere kümmern wollen. Telefonnummer: 0201 2939392

Fotos: Cedrik Pelka

So viel los im Wildgehege
Swingolf
Fotos: Cedrik Pelka
Schuir

Ein Ball, ein Schläger, ein paar Löcher im Boden und ein sehr großes Feld. das ist alles, was die Spieler für "Swingolf" brauchen. Sport, mitten in der Natur.

Diesen grünen Sport mussten wir für unsere Serie "Ruhrgrün" natürlich direkt mal testen. Und Achtung! Swingolf ist nicht das Gleiche, wie Golf. Es gibt einen entscheidenen Unterschied. Ruhrgrün Reporter Cedrik Pelka hat eine Runde in Schuir mitgespielt.

Am Donnerstag ist der Platz richtig voll. Dann sind die Deutschen Einzelmannschaften beim 1. Swingolf-Club in Schuir. Frank Schweizerhof rechnet sich auch sehr gute Chancen dafür aus. Unser Ruhrgrün Reporter Cedrik Pelka wird wohl nicht mitmachen.

Der Sport im Kurzüberblick:

- Es gibt 18 Bahnen. Je nach Bahn darf man nur eine bestimmte Anzahl an Schlägen haben, sonst werden Strafpunkte aufgeschrieben.

- Jeder Spieler hat nur einen Schläger. Der hat drei Seiten. Zwei sind für weite Schläge, die dritte ist zum "patten". Falls man in der Nähe eines Lochs steht, kann der Schlag einfacher kontrolliert werden.

- In Deutschland gibt es noch nicht viele Plätze. Die meisten sind in ländlicheren Regionen. Essen und Hamburg sind ein paar der Ausnahmen.

- Der Platz in Essen gehört zu einen der anspruchsvollsten, weil der Platz auf einem Hügel liegt. Der Ball kann leicht wegrollen.

Swingolf
Der ehemalige Europameister Frank Schweizerhof beim Abschlag.
Michael Gärtner ist mindestens genau so gut.
Dellwiger Landscheune
Fotos: Cedrik Pelka
Dellwig


Wenn man sich in der Essener Innenstadt umguckt, dann sieht man da Industrieriesen wie Evonik, RWE oder Thyssenkrupp. An Bauern denkt man meistens nicht als erstes, wenn man an Essen denkt.

Knapp 80 Landwirte gehören in Essen aber zur Kreisbauernschaft. Die meisten Bauernhöfe sind ja im Essener Süden. Nur ein paar liegen im Norden. So wie die Dellwiger Landscheune. Ruhrgrün Reporter Cedrik Pelka hat dort die Landwirtin Brigitta Brömse-Richter getroffen und über Probleme gesprochen. Die Probleme, die Bauern haben und die Probleme, für die sie selbst verantwortlich sind.

Den Link zum kleinen Hofladen finden Sie HIER.

Viel los auf dem Bauernhof
Hier leben einige Tiere! Hühner...
...Schafe...
...ganz viele Pferde...
...und natürlich Hunde.
Außerdem gibt es Erd- und Himbeerfelder zum selbstpflücken.
Und einen kleinen Hofladen mit Café.
Krayer Naturtage
Volksgarten in Kray

Bei den Krayer Naturtagen im Volksgarten konnte die ganze Familie etwas über die Natur lernen. Passend zur "Grünen Hauptstadt Europas" dreht sich an den zwei Tagen alles um Pflanzen und Tiere. Neben exotischen Tieren wie Schlangen, Kakerlaken und anderen Krabbeltierchen konnten die Kinder auch etwas über Hunde und Katzen lernen.

Eine Greifvogelshow sorgte auch für großes Staunen bei den Besuchern. Die großen Vögel haben gezeigt was sie können. Das war nicht nur zum gucken, es durfte sogar auch angefasst werden. Einige der Vögel durften gestreichelt werden.

In der "Ziegenschmiede" konnten die Kinder ihre eigenen kleinen Hufeisen auf traditionelle Art und Weise herstellen. Natürlich mit der Hilfe eines gelernten Schmieds.

Ruhrgrün Reporterin Madeleine Onucka hat im Volksgarten ihren ganzen Mut zusammengenommen und eine riesige Kakerlake auf den Arm genommen.

Galerie
Schlosspark Borbeck
Borbeck

Zeche Zollverein in Stoppenberg, Thyssenkrupp-Gebäude in Altendorf. All das zeigt unsere Industrie-Geschichte. Aber die Geschichte von Essen geht noch viel weiter zurück. Seit etwa dem Jahr 850 haben Äbtissinen die Stadt angeführt. Und die haben sich mitten in Borbeck ein Schloss gebaut.

Dieses Schloss steht da seit dem 17. Jahrhundert und hat den Äbtissinnen eine ganz schicke Wohnung geboten. Was da natürlich nicht feheln durfte, war ein riesiger Park, in dem heute noch viele Borbecker täglich unterwegs sind. Radio Essen Ruhrgrün-Reporter Cedrik Pelka hat sich im sehr windigen Park umgesehen und ist dabei der Geschichte auf dem Grund gegangen.

Wir haben noch mehr Infos für Sie:

- Jede Äbtissin hat den Park umbauen lassen. Je nachdem, was gerade angesagt war. Dann konnten sie so mit ihren bis zu 30 Kilogramm schweren Kleidern durch den park schlendern und angeben.

- Die Äbtissinen hatten so viel Macht, dass sie sogar den Kaiser mitwählen durften.

- Die Äbtissinen haben die Quelle der Borbecke gut genutzt. Das Wasser war schon immer unglaublich sauber. Es wurden Forellen gezüchtet und es gab Wasserleitungen.

- Vor dem Ersten Weltkrieg gab es Festivals, zu denen bis zu 10.000 Menschen in den Park kamen. Das Café hatte 500 Sitzplätze, die immer gut besucht waren. Auf der Insel im Teich stand ein Teehaus.

- Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde im hinteren Teil des Parks ein riesiger Schutthaufen aufgeschüttet. Den sieht man unter den Bäumen aber heute nicht mehr.

Galerie
40 Hektar (55 Fußballfelder) war der Park groß
Das Schloß Borbeck
Birthe Marfording vom Kulturzentrum


Die Folgen von Ela sind teilweise noch zu sehen
Frintrop
Frintroper Gleispark

Der Frintroper Gleispark ist eines der besten Beispiele, warum die Jury unsere Stadt zur Grünen Hauptstadt Europas gekührt hat. Essen hat eine unglaublich aufwendige Wandlung von der Industrie- zur Grünen Hauptstadt gemacht. Wie in Frintrop, wo vor 20 Jahren noch hart gearbeitet wurde und heute ein Park steht. Radio Essen-Reporter Cedrik Pelka war für uns da.

Galerie
Stoppenberg
Ausländische Pflanzen auf Zollverein

100 Hektar ist das Gelände der Zeche Zollverein groß - und 70 davon sind gar nicht bebaut. Ruhrgrün-Reporter Cedrik Pelka war ziemlich beeindruckt, als Biologin Esther Guderley ihm die vielen grünen Stellen gezeigt hat. Aber was das eigentlich besondere an den Pflanzen, Kräutern und Bäumen ist: Sie sind zum Großteil gar nicht einheimisch, sondern wurden vor Jahren eingeschleppt.

Foto: Biologin Esther Guderley (l.) und Anna Thelen von der Stiftung Zollverein (r.).

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