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Tierbetreuung in Essen

Sie wollen in den Urlaub, können ihren liebsten Vierbeiner allerdings nicht mitnehmen? Oder niemand will bei der Arbeit ihren Hund oder ihre Katze sehen? Das Problem haben viele Essener. Aber es gibt Hilfe bei den Essener Tierpensionen, -tagesstätten oder -sittern. Die kümmern sich um ihre Tiere.

Hier finden Sie Tipps, worauf Sie achten sollten.

Insgesamt gibt es bei uns in Essen etwas mehr als 20 Tierpensionen. Etwa die Hälfte bietet Übernachtungen für die Tiere an. Die Einrichtungen müssen beim Veterinäramt angemeldet sein. Damit ist gesichert, dass die Tierpension zuverlässig ist und allen tierschutzrechtlichen Vorgaben entspricht, wie Impfschutz oder Raumgrößen.

Das Veterinäramt führt regelmäßig unangekündigte Kontrollen durch. Eine gute Tierpension lässt vorab Besuche zu, zeigt die Erlaubnis des Veterinäramtes und geht auf Wünsche ein, wie mehrmals tägliches Füttern oder besondere Probleme der Tiere, wie Krankheiten. Bei einem Besuch kann der Kunde selbst schauen, wie die Tiere in der Einrichtung aussehen und wie sie sich verhalten. Das ist ein guter Indikator. Sauberkeit spielt natürlich auch eine große Rolle.

Die Preise variieren zwischen 10 und 60 Euro pro Tag, je nachdem, ob das Tier übernachtet und wie lange.

Tipp vom Veterinäramt

Susanne Schmid vom Veterinäramt Essen verrät, worauf Sie bei einer Tierpension achten sollten und was die Veterinäre bei einer Besichtigung wissen wollen.

Im Gegensatz zu den Pensionen bieten die Tagesstätten meist nur eine Betreuung tagsüber. Sie werden meist von Berufstätigen genutzt. Hier können Sie den Hund morgens abgeben und nach Feierabend wieder abholen. Allerdings sind viele HuTas hier in Essen voll ausgelastet mit Stammkunden. Um einen Platz zu bekommen, empfehlen wir, immer mal wieder nachzufragen.

Die Kosten liegen hier zwischen 10 und 20 Euro am Tag. Allerdings werden die Tiere nicht immer gefüttert, haben dafür meist aber ein großes Gelände, auf dem sie sich frei bewegen können. Wie zum Beispiel bei der Hundehütte Haarzopf.

Wir waren zu Besuch in der Hundehütte

Radio Essen-Reporter Johannes Hoppe unter Hunden in Haarzopf.

Das ist inzwischen ein richtiger Trend und ist vor allem bei Katzen sinnvoll. Die bleiben gern in ihrer gewohnter Umgebung. Der Catsitter kommt dann vorbei, säubert das Katzenklo, stellt neues Futter hin und knuddelt die Katze.

Die Kosten variieren je nach Anzahl der Katzen, täglichen Besuche und der Dauer. Zwei Besuche täglich für 3 Katzen können mehr als 40 Euro am Tag kosten.

Ein besonderer Fall ist das Catsitting des Essener Katzenschutzbundes. Dafür müssen Sie allerdings Mitglied sein. Hier ist die Betreuung kostenlos und basiert auf Gegenseitigkeit. Meist gibt es Partner, die sich absprechen, so dass während des Urlaubs der eine auf die Katze des anderen aufpasst. Diese Form der Tierbetreuung ist allerdings beim Veterinäramt nicht meldepflichtig. Daher ergibt es auch hier Sinn, sich vorher in Foren über entsprechende Bewertungen zu informieren.

Hier haben wir noch zwei interessante Links. Über diese Seiten können Sie Tierpensionen und Sitter in Ihrer Nähe finden.

Tierpension.net

Betreut.de

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