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Stickstoffdioxid-Belastung bei uns in Essen

Eine Klage gegen die Stadt Essen von der Umwelthilfe liegt zurzeit beim Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen. Die Stadt wird verklagt, weil sie EU-Grenzwerte für Stickstoffdioxid nicht einhält. An fünf großen Straßen der Stadt ist das der Fall, das beweisen die Messgeräte des Landesumweltamtes. Die Messwerte werden an der Gladbecker Straße in Altenessen, an der Alfredstraße in Rüttenscheid, in der Steeler Straße am Wasserturm im Südostviertel, in Frohnhausen und in Werden an der Brückstraße überschritten. Im nächsten Jahr wird sich das Bundesverwaltungsgericht mit einer ähnlichen Klage aus Düsseldorf befassen.

So ist die Lage bei uns in der Stadt

An fünf Messstationen hier bei uns in Essen werden die EU-Grenzwerte für Stickstoffdioxid überschritten. Der Grund sind Dieselfahrzeuge, die diesen giftigen Stoff ausstoßen. In den letzten zehn Jahren sind die Werte zwar etwas gesunken, sagt das Landesumweltamt. Das reicht aber noch nicht aus. Anna Bartl aus der Radio Essen-Nachrichtenredaktion erklärt:

Das sagt das Landesumweltamt

Die geltenden Grenzwerte für Stickstoffdioxid in der Luft werden hier in Essen immer noch überschritten. Insgesamt ist die Belastung in den letzten zehn Jahren zwar zurückgegangen, sagt das Landesamt für Umwelt. Trotzdem muss etwas passieren, sagt Birgit Kaiser de Garcia vom Landesumweltamt bei Radio Essen.

Zu viel Stickstoffdioxid wird an der Gladbecker Straße in Altenessen, an der Steeler Straße am Wasserturm im Südostviertel, in Frohnhausen, an der Alfredstraße in Rüttenscheid und in Werden an der Brückstraße gemessen.

Das tun die Energieunternehmen in unserer Stadt

In vielen großen Unternehmen in unserer Stadt fahren die Dienstwagen mit Diesel. In Essen werden immer wieder die Grenzwerte für Stickstoffdioxid überschritten, das liegt vor allem an Diesel-Autos. Anna Bartl aus der Radio Essen-Nachrichtenredaktion hat zum Beispiel die Energiekonzerne gefragt.

Die Situation bei Stadt, Polizei, Feuerwehr und Entsorgungsbetrieben

Bei den Entsorgungsbetrieben, der Feuerwehr oder der Polizei in Essen verfolgen alle gespannt die Debatte um den Diesel. Praktisch alle Dienstfahrzeuge fahren mit Diesel und tragen zur zu hohen Stickstoffdioxid-Belastung bei. Allerdings gibt es wenige bis gar keine Alternativen, erklärt Anna Bartl aus der Radio Essen-Nachrichtenredaktion:


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