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Sperrung Alfredstraße

Die Vollsperrung der Alfredstraße wird heute (Fr. 03.02.) um halb drei wieder aufgehoben. Die Baustelle an sich bleibt aber weiterhin bestehen. Das heißt, in Richtung Innenstadt haben Autofahrer dann wieder eine Spur, in Richtung Bredeney gibt es zwei Spuren.

Die Stadtwerke arbeiten dort noch weiter an den Abwasserkanälen. Die Alfredstraße war ab Montagnacht voll gesperrt, weil dort mit einem großen Kran die Teile für ein Regenklärbecken eingesetzt wurden. In Zukunft soll nur noch sauberes Wasser in den Borbecker Mühlenbach fließen.

Was ist genau gesperrt?

Es gibt eine Vollsperrung, die aus der Innenstadt kommend hinter den Auffahrten auf die A52 anfängt und kurz hinter der Brücke endet. Anlieger können aus der Innenstadt kommend bis zur A52-Auffahrt fahren, aus Bredeney kommend geht es bis zur Straße Blumenkamp. Auch die Ein- und Ausfahrt der Einigkeitstraße zur Alfredstraße werden gesperrt. Die Gehsteige sind von der Sperrung nicht betroffen.

Nicht nur Pendler haben Probleme mit der gesperrten Alfredstraße im Bredeneyer Teil, auch Kevin Faber hat seine Autowerkstatt an der gesperrten Straße. Seine Kunden können nicht mehr zu ihm kommen. Radio Essen-Reporterin Kristin Mockenhaupt hat mit ihm in seiner leeren Werkstatt gesprochen.

Für Sandra Mesman von der Tankstelle am Alfredusbad ist die gesperrte Straße eine Vollkatastrophe. Keiner tankt sein Auto oder kauft eine Zeitschrift an der Tankstelle. Der Zwangsurlaub bei nasskaltem Winterwetter ist für Sandra Mesman auch nicht so schön.

Unser Reporter Till Schwachenwalde war kurz vor der Sperrung (30.01.) an der Alfredstraße:

Wieso muss überhaupt gesperrt werden?

Die Stadtwerke bauen dort schon seit längerem ein neues Klärbecken für den Regen. Dafür werden in den nächsten Tage große Teile angeliefert, damit die dann auch ordentlich in die Baugrube gehieft werden können, muss ein großer Kran aufgebaut werden. Der steht eben mitten auf der Alfredstraße. Anders geht das wohl nicht.

Die Alfredstraße ist viel befahren, da kommt bei Regen dann auch eine Menge Schmutz zusammen, damit der in Zukunft nicht mehr ungeklärt in den Borbecker Mühlenbach fließt, bauen die Stadtwerke dieses Klärbecken. Der Bach fließt an der Stelle unterirdisch unter der A52 und der Messe lang und kommt erst später wieder ans Tageslicht und fließt dann in Bergeborbeck in die Berne, die fließt in Emscher, die in den Rhein und irgendwann landet das saubere Wasser von der Alfredstraße auch in der Nordsee.

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