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Schadstoff an der Schule an der Ruhr

Nachdem es bereits an der Grundschule an der Ruhr in Kettwig einen Schadstofffund gab, ist auch in der Kita auf dem Gelände der Schule an der Ruhr in Kettwig der giftige Stoff Tetrachlorethen gefunden worden. Die Kita bleibt aber geöffnet, weil die Werte sehr niedrig seien, sagt die Stadt. Der Grenzwert für TCE liegt bei 100 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, der höchste Messwert in der Kita liege bei 7 Mikrogramm. Am Donnerstag Abend (08.02.) gibt es um 19 Uhr für die Eltern eine Infoveranstaltung in der Kita.

 

Das Hauptgebäude der Schule an der Ruhr am Mintarder Weg musste geschlossen werden. In einigen Räumen ist ein Stoff Tetrachlorethen nachgewiesen worden. Der kann krebserregend sein. Rund 150 Kinder sind betroffen. Sie ziehen bis auf weiteres um. Einige sind am Nebenstandort der Schule an der Gustavstraße. Andere bekommen freie Räume in der Realschule Kettwig.

Die Essener Feuerwehr hat in den Versorgungsschächten in der Schule an der Ruhr nichts gefunden. Die Feuerwehr hatte gehofft bei der Suche die Quelle zu finden. Jetzt werden rund um das Gebäude herum Bodenluft- und Grundwasserproben entnommen. Dazu wird 14 Mal jeweils drei Meter tief gebohrt. Bis die Ergebnisse dieser Proben da sind, dauert es weitere drei Wochen.

So ist der Schadstoff aufgefallen

Wir haben mit der Stadt darüber gesprochen, wie denn der Schadstoff aufgefallen ist.

Hier geht es zum ganzen Interview mit der Stadt.

Sorge bei den Eltern

Tetrachlorethen – klingt allein schon furchteinflössend. Es ist ein Lösungsmittel, das zum Entfetten unter anderem in der Metall- und Textilindustrie benutzt wird.

Die Eltern der Kinder von der Schule an der Ruhr machen sich natürlich Sorgen, was ihre Kinder da eingeatmet haben und welche Konsequenzen das haben könnte. Vor gut zwei Wochen gab es erst eine vorsichtige Entwarnung von der Stadt.

Jetzt übersteigen die Tetrachlorethen-Werte auch in anderen Klassen den Grenzwert von 100 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Eine schwierige Situation und doch fühlen sich viele Eltern wie Anna-Lena Uhlenforst gut informiert.

Wir haben mit einem Chemiker gesprochen, der gleichzeitig auch Vater an der Kettwiger Grundschule ist. Das ganze Interview gibt es hier.

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