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Olympia 2016

 

Zum ersten Mal war Olympia in Südamerika. Gastgeber der Olympischen Spiele im Jahr 2016 war Rio de Janeiro in Brasilien.

Auch aus Essen waren einige Sportler dabei, die eine Medaille gewonnen haben. Wir stellen Ihnen die Olympioniken aus unserer Stadt vor. 

Beachvolleyball
Foto: Wikipedia

Name: Kira Walkenhorst (Hamburger SV)

Finale:
18.08. 2:0 gegen Brasilien --> Gold-Medaille

Halbfinale:
16.08. 2:1 gegen Brasilien

Viertelfinale:
14.08. 2:0 Sieg gegen Kanada

Achtelfinale:
13.08. 2:0 Sieg gegen Schweiz

Vorrunde:
12.08. 2:1 Sieg gegen Italien
09.08. 2:0 Sieg gegen Kanada
07.08. 2:0 Sieg gegen Ägypten

Kira Walkenhorst kommt aus Borbeck, spielt aber mitterweile für den Hamburger SV. Angefangen hat sie damals (in der Halle, nicht am Strand) beim VC Essen-Borbeck. Walkenhorst ist mit ihrer Partnerin Laura Ludwig bei Olympia an den Start gegangen. Die beiden sind amtierende Europameister, konnten ihren Titel in diesem Jahr verteidigen. Für die 25-Jährige, deren Geschwister Pia und Alexander auch Volley- bzw. Beachvolleyball spielen, war es die erste Teilnahme an Olympischen Spielen. Walkenhorst und Ludwig haben als erstes Beachvolleyball-Team Europas eine Medaille bei den Olympischen Spielen gewonnen. Wie die Woche danach aussah, hat Kira Walkenhorst uns im Interview erzählt. 

Schwimmen
Foto: SG Essen

Name: Damian Wierling (SG Essen)

4x100 Meter Lagen Staffel:
13.08. Finale: Rang 7
12.08. Durchgänge: Rang 8

50 Meter Freistil:
11.08. Durchgänge: Rang 19

100 Meter Freistil:
10.08. Halbfinale: Rang 8
09.08. Durchgänge: Rang 7

4x100 Meter Freistil:
07.08. Finale: disqualifiziert
06.08. Durchgänge: Rang 11


Damian Wierling
wohnt in Mülheim und ist Schwimmer der SG Essen. Ihm wird eine große Zukunft vorhergesagt. Für's Treppchen hat es in Rio aber leider noch nicht gereicht.

Foto: SG Essen

Name: Christian vom Lehn (SG Essen)

4x100 Meter Lagen Staffel:
13.08. Finale: Rang 7
12.08. Durchgänge: Rang 8

100 Meter Brust:
07.08. Halbfinale: Rang 6
06.08. Durchgänge: Rang 15

Christian vom Lehn ist ein deutscher Schwimmer und mehrfacher Jugend- bzw. Junioren-Europameister. Er hat zwei Mal die Deutschen Meisterschaften bei den Senioren gewonnen und er ist Bronze-Medaillengewinner bei den Schwimmweltmeisterschaften 2011.

Foto: SG Essen

Name: Dorothea Brandt (SG Essen) 

50 Meter Freistil:
13.8. Halbfinale: Rang 7
12.8. Durchgänge: Rang 13

Dorothea Brandt wurde kurz vor den Spielen die gesamte Ausrüstung geklaut. Radio Essen hat darüber berichtet. Brandt war bereits 2004 bei den Spielen in Athen dabei, Christian vom Lehn bei den letzten Sommerspielen 2012 in London.

Foto: SG Essen

Name: Isabelle Härle (SG Essen)

Marathonschwimmen 10 Kilometer:
15.08. Rang 6

Isabelle Härle holte Gold über die 5 Kilometer bei der WM 2013 in Barcelona und bei der WM 2015 in Kasan, 2014 gab es Gold bei der EM in Berlin. In Rio gab es zwar keine Medaille, aber stolz ist sie auf den sechsten Platz trotzdem, hat sie uns im Interview erzählt.

Fotos: SG Essen
Kanu-Rennsport
Foto: Wikipedia

Name: Max Hoff (KG Essen)

1.000 Meter Kajak-Vierer:
20.08. Finale: Gold
19.08. Vorlauf: Rang 1, Direktquali Finale

1.000 Meter Kajak-Einer:
16.08. Finale: Rang 7
15.08. Halbfinale: Rang 2
15.08. Vorrunde: Rang 4

Max Hoff ist ein alter Olympia-Hase. Er war schon 2008 in Peking dabei und danach auch in London. Im Kajak-Einer hat es die Essener Medaillenhoffnung im Finale leider nur auf den vorletzten Platz geschafft, offenbar klebte ein Blatt am Paddel, was Hoff behindert hat. Zusammen mit Max Rendschmidt von der KG Essen, Marcus Groß und Tom Liebscher hat er sich aber im Vierer die Goldmedaille geschnappt. Wie die Woche danach aussah, hat Max Hoff uns im Interview erzählt.

Foto: Wikipedia

Name: Max Rendschmidt (KG Essen)

1.000 Meter Kajak-Vierer:
20.08. Finale: Gold
19.08. Vorlauf: Rang 1, Direktquali Finale

1.000 Meter Kajak-Zweier:
18.08. Finale: Rang 1 Gold
17.08. Halbfinale
17.08. Vorlauf: Rang 1, Direktquali Finale

Für den 22-jährigen Max Rendschmidt waren es die ersten Olympischen Spiele und er hat gleich zweimal Gold geholt. Vor allem im Vierer-Kajak mit Vereinskollege Max Hoff von der KG Essen galt er schon vorher als heißer Kandidat auf eine Medaille. Wie die Woche danach aussah, hat Max Rendschmidt uns im Interview erzählt.

Foto: Ute Freise
Rudern
V.l. Julia Lier and Mareike Adams, Foto: Wikipedia

Name: Mareike Adams (ETUF)

Doppelzweier:
11.08. Finale: Rang 7
09.08. Halbfinale: Rang 10
07.08. Hoffnungslauf: Rang 1
06.08. Vorlauf: Rang 10

Mareike Adams holte zusammen mit ihrer Partnerin Julia Lier bei der EM in Brandenburg in diesem Jahr Silber, im Vorjahr gab es einen (allerdings überraschenden) dritten Platz bei der WM.

Frauenfußball
Foto: Wikipedia

Name: Lisa Weiß (SGS Essen)

Finale:
19.08. 2:1 gegen Schweden --> Gold

Halbfinale:
16.08. 2:0 gegen Kanada

Viertelfinale:
12.08. 1:0 gegen China

Vorrunde:
09.08. 1:2 gegen Kanada
06.08. 2:2 gegen Australien
03.08. 6:1 gegen Simbabwe

 

Lisa Weiß wurde als „Alternate Athlete“ geführt. Das heißt, sie war nur der Ersatz. Die Torhüterin war zwar mit der Mannschaft in Rio, zählte aber nicht offiziell zum Kader bzw. durfte nicht eingesetzt werden. Die 28-jährige Düsseldorferin stand auf „Stand by“ und wäre erst auf die Bank (oder ggf. direkt ins Tor) nachgerückt, wenn sich eine der Torhüterinnen bei der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft verletzt hätte. Sie hat zwar nicht gespielt, die Goldmedaille hat sie aber beim Sieg ihrer Mannschaft trotzdem auch bekommen.

Mandy Islacker

Foto: Wikipedia

Name: Mandy Islacker (ehemals BV Altenessen und SGS Essen)

Finale:
19.08. 2:1 gegen Schweden--> Gold

Halbfinale:
16.08. 2:0 gegen Kanada

Viertelfinale:
12.08. 1:0 gegen China

Vorrunde:
09.08. 1:2 gegen Kanada
06.08. 2:2 gegen Australien
03.08. 6:1 gegen Simbabwe

Mandy Islacker ist gebürtige Essenerin und hat früher beim BV Altenessen und der SGS Essen trainiert. Heute spielt sie für den 1. FFC Frankfurt und ist Teil der Frauen-Fußball-Nationalmannschaft.

Frauentischtennis
Foto: Holger Straede

Name: Barbora Balazova (Tusem Essen)

Vorlauf:
07.08. 2. Runde: 3:4 gegen Schweden - ausgeschieden
06.08. 1. Runde: 4:0 gegen Mexiko

Nichts ist unmöglich, auch nicht für die Slowakin Barbora Balazova. Die Spielerin der Tusem-Bundesliga-Mannschaft wurde in Rio an Nummer 22 geführt. Damit hatte sie soeben den Sprung ins Turnier geschafft. Denn nur die ersten 22 der (bereinigten) Weltrangliste dürfen in Rio an den Start gehen. Leider ist Barbora am 07.08. ausgeschieden.

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