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Gruga-Adler ziehen um

Mit großen Anglerkeschern haben Tierpfleger am 11. April versucht, die Adler aus dem Grugapark möglichst stressfrei aus ihrem maroden Gehege zu holen. Auch viele Essener sind extra in den Grugapark gekommen, um den Adlern Tschüss zu sagen.

In großen Holzkisten ging es in die neue Heimat, in die Greifvogelstation Hellenthal in der Eifel. Da dürfen die Adler ihren Lebensabend verbringen. Im Grugapark hätten sie nicht weiter leben können, weil die Gehege Einsturz gefährdet sind. 

Die Adler waren lange Zeit ein fester Bestandteil im Grugapark. Tiefpfleger Hermann-Josef Golbach aus dem Grugapark ist vor 20 Jahren extra für die Adler nach Essen gekommen.

Der Abschied von den Adlern war natürlich schwer. Kurz vorher hat er mit Moderator Stephan Knipp über die Umsiedlung gesprochen. Hier geht es zum Interview.

In ein paar Wochen will Hermann-Josef Golbach die Adler in der Eifel besuchen und sich anschauen, wie die Adler dort leben.

Die Adler sind ausgezogen, geblieben sind die anderen Vögel in den Volieren, wie Papageien, Uhus und Flamingos, Ibisse und viele andere in einer der größten Vogelfreifluganlagen Deutschlands.

Die Gehege im Grugapark
Fotos: Grugapark

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