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Abschied von der Kohle

Kokerei Zollverein, Quelle: Zeche Zollverein e.V.
Historische Postkarte der Kokerei Zollverein

Zum Ende des Bergbaus wollen wir auf auf die Geschichte der Pütte im Pott, speziell bei uns in Essen zurückblicken, Geschichten von und über Kumpel erzählen und genau hinschauen, was aus den ehemaligen Bergwerksgebieten geworden ist.

  • Karl Heinz Finke ist ein echter Kumpel
    2018 schließt die letzte Zeche bei uns in Deutschland. Dann endet eine Ära im Ruhrgebiet.

    Grund genug für Radio Essen Reporter Maxi Krohn bei der "Steigerführung mit Püttgeschichten" auf dem Denkmalpfad mitzugehen, der Spur der Kohle zu folgen und mit dem ehemaligen Kumpel Karl Heinz Finke ausführlich über sein Leben als Bergmann zu sprechen.
Copyright: Ruhr Museum; Foto: Josef Stoffels

  • Singender Bergmann Reinhold Kämmerer
    Auch Essens singender Bergmann Reinhold Kämmerer aus Vogelheim war selbst 35 Jahre unter Tage. Angefangen hat er mit 13 Jahren und blickt mit Moderator Timm Schröder auf die Zeit als Bergmann zurück.
Foto: Romina Volmer / Radio Essen
  • "Glückauf Zukunft" mit einem umfangreichen Förderprogramm unterstützt die RAG-Stiftung gemeinsam mit der RAG AG und Evonik Industries AG und der IG BCE viele neue Projekte und zahlreiche Veranstaltungen hier im Ruhrgebiet. Hier geht es zum digitalen Veranstaltungskalender. Es geht los im Fußballmuseum in Dortmund, geht weiter über die Ausstellung in der Mischanlage auf der Kokerei Zollverein und endet im November mit der Veranstaltung „Danke Kumpel“ unter anderem auf der Zeche Zollverein. Radio Essen Moderatorin-Anna Bartl spricht mit Sabrina Manz von der RAG-Stiftung über die kommenden Aufgaben der Stiftung und das Jahr 2018.
  • Zukunft Zollverein: Seit Jahren schon siedeln sich immer neue Firmen auf Zollverein an. Da gibt es eine Töpferei oder eine Schmuckschmiede. Die Folkwang Universität der Künste ist im letzten Jahr mit ihren Design-Studenten in das neue Gebäude eingezogen. Die RAG und die RAG Stiftung sind inzwischen ebenfalls auf der ehemaligen Zeche wieder zu Hause. Das europäische Energieforum EUREF will jetzt ein Gründerzentrum auf Zollverein aufbauen. In den Kühltürmen sollen dann zum Beispiel Algen wachsen und die Studenten können hier Ideen mit gestandenen Firmen zum Thema Energiewende und Mobilität entwickeln. Radio Essen Moderatorin Anna Bartl hat mit dem Chef der EUREF Reinhard Müller über seine Pläne auf Zollverein gesprochen.
Fotos: EUREF AG
  • Der Abschied von der Kohle wird auch auf der Opernbühne gefeiert. Im Aalto-Theater im Südviertel ist am 24. Februar Premiere. Die Oper „Hans Heiling“ von Heinrich Marschner wurde 1833 uraufgeführt. In dem Stück geht es um den Sohn der Königin der Erdgeister. Er verliebt sich in Anna aus einem Dorf im böhmischen Gebirge. Hans Heiling ist reich und eine gute Partie. So kommt es zum Konflikt um die schöne Anna und die Liebe. Denn Anna heiratet am Ende doch einen anderen. Radio Essen Moderatorin Anna Bartl hat mit Dramaturg Christian Schröder bei den ersten Proben über die Essener Inszenierung gesprochen.
  • Hier in Essen wird in der Oper natürlich auch Ruhrpott gesprochen. Heinz Günter Papirnik ist damit aufgewachsen. Sein Großvater hat auf der Zeche gearbeitet. Hier erzählt er uns seine Geschichte und die seines Großvaters.
  • Bis 25. Februar gibt es auf Zollverein eine Ausstellung der Fotografin Freya Najad. Sie thematisiert in ihren Bildern den Einfluss des Menschen auf die Umwelt. Mit rund zwanzig Bildern wird die Entwicklung der Lausitz vom Bergbau zum Erholungsgebiet und der Umgang von Einheimische und Touristen mit den Veränderungen gezeigt. Außerdem gibt es einige Motive, die die Fotografin auf Zollverein aufgenommen hat. 
  • Die Ausstellung in der ehemaligen Kohlenwäsche auf Schacht XII ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 2 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten freien Einlass.
  • Am letzten Ausstellungstag um 14.00 Uhr kommt Freya Najade zu der Ausstellung und erklärt die Hintergründe der ausgestellten Fotoserie. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung zum Gespräch wird aber gebeten unter veranstaltung@zollverein.de

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