Sie sind hier: Essen / Highlights / Bombenfunde in Essen / Bombenfunde 2014 / Bombenentschärfung in Rüttenscheid
 

Bombenentschärfung in Rüttenscheid

+++ Bombenentschärfung +++
Im Umkreis von 250 Metern (erstes schwarze Linie) rund um die Kortumstraße musste evakiert werden. Im zweiten Radius sollten die Anwohner sich nur in Räumen aufhalten, die von der Bombe abgewandt sind. Die rote Linie zeigt die Straßensperrungen, die es rund um den Bombenfundort gab.
Neuigkeiten zur Bombe im Ticker
Die Fundstelle der Bombe an der Kortumstraße (Foto: Peter Wibbe)

Montag, den 14.04.2014:

Stand 18:29: Die Weltkriegsbombe in Rüttenscheid ist entschärft. Alle Anwohner können jetzt wieder zurück in ihre Wohnungen zurück, die Straßensperrungen werden bald aufgehoben!

Stand 18:08:
Feuerwerker Peter Giesecke aus Oberhausen beginnt in dieser Minute mit der Entschärfung.

Stand 18:00 Uhr:
Die Entschärfung verschiebt sich noch weiter nach hinten. Ein weiterer Anwohner muss mit einem Krankenwagen aus seiner Wohnung evakuiert werden.

Stand 17:50 Uhr:
Ein letzter Krankentransport ist nötig, dann kann die Entschärfung starten.

Stand 17:35 Uhr:
Ein letzter Kontrollgang an der Alfredstraße, dann gibts das Go für den Feuerwerker.

Stand: 17:30 Uhr:
Es ist alles vorbereitet, noch hat die Entschärfung aber nicht begonnen.

Stand 17:15 Uhr:
Nach Radio Essen-Informationen sind jetzt alle Anwohner aus den Wohnungen raus und der Feuerwerker kann zeitnah mit der Entschärfung beginnen.

Stand 16:50 Uhr:
Die Entschärfung könnte sich noch weiter verzögern. Drei Menschen weigern sich ihre Wohnungen zu verlassen.

Stand 16:15 Uhr:
Die Entschärfung der Bombe verschiebt sich bis mindestens 17 Uhr, hat der Krisenstab bekannt gegeben.

Stand: 15:50 Uhr:
Seit fünf Minuten gehen Berufs- und Freiwillige Feuerwehr sowie Mitarbeiter vom Ordnungsamt von Tür zu Tür, die Entschärfung wird sich deswegen wohl verzögern!

Stand 15:25:
Neben Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt sind auch die Hilfsorganisationen DRK, Malteser, Johanniter und Arbeiter Samariter Bund. Insgesamt sind 125 Helfer im Einsatz. Sie arbeiten unter anderem in der Betreuungsstelle in der Gesamtschule Holsterhausen und helfen alte und kranke Anwohner zu evakuieren.

Stand 15:15:
Ab Viertel vor vier gehen Feuerwehrleute und Mitarbeiter vom Ordnungsamt von Tür zu Tür und kontrollieren, ob auch alle Anwohner im Evakuierungsbereich ihre Wohnungen verlassen haben. Nach Angaben der Stadt sind 95 Feuerwehrleute und 9 Ordnungsamtmitarbeiter im Einsatz. Nach Angaben der Stadt leben in diesem Bereich 1500 Essener.

Stand 14:55 Uhr:
Die ersten Anwohner kommen jetzt in die Sammelstelle an der Gesamtschule Holsterhausen - vor allem ältere Menschen sind dabei.

Stand 14:37:
Die Evakuierung hat im inneren Radius begonnen. Mit Lautsprecherdurchsagen werden die Anwohner aufgefordert ihre Wohnungen zu verlassen - in dem Bereich liegt auch die BMV-Schule. Im Moment geht die Stadt noch davon aus, dass die Entschärfung gegen 16 Uhr starten kann.

Stand 14:15 Uhr:
Langsam bilden sich lange Staus in Rüttenscheid und Holsterhausen, bitte die beiden Stadtteile großräumig umfahren.

Stand 13:40 Uhr:
Die Evakuierung verzögert sich und soll um 14:30 Uhr starten. Wegen des Streiks kann das Ordnungsamt keine Mitarbeiter schicken, die Feuerwehr hat alle Freiwilligen Feuerwehren um Hilfe gebeten.

Stand 13:20 Uhr:
Die Evakuierung läuft. Bis 15 Uhr spätestens müssen die betroffenen Anwohner ihre Häuser und Wohungen verlassen haben.

Stand 13:05 Uhr: DRK und Malteser richten die Sammelstelle an der Gesamtschule Holsterhausen weiter ein und bauen unter anderem eine Feldküche und Liegen auf.

Stand 12:50 Uhr: Die Stadt hat den Stadtplan veröffentlicht, auf dem die Evakuierungszone abgebildet ist. Der innere Kreis ist die Evakuierungszone, der äußere Kreis ist der Bereich, in dem die Menschen in ihren Häusern bleiben sollen. Die rote Linie umschließt alle Straßen, die gesperrt sind.

Stand 12:30 Uhr: Korrektur zur Sammelstelle für die Menschen, die von der Evakuierung betroffen sind. Sie ist an der Böcklinstraße 27, das ist die Gesamtschule Holsterhausen.

Stand 12:13 Uhr:
Das Gefängnis und die Forensik in unmittelbarer Umgebung an der Krawehlstraße werden nicht evakuiert. Die rund 500 Insassen werden innerhalb der Gebäude in Sicherheit gebracht.

Stand 12:12 Uhr: Im Umkreis von 250 Metern rund um die Kortumstraße muss evakuert werden. Die Evakuierung läuft seit einigen Minuten. Alle Anwohner innerhalb dieses Kreises müssen ihre Wohnungen sofort verlassen. Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Feuerwehr klingeln an jeder Haustür. Die betroffenen Anwohner können, wenn sie nicht bei Freunden oder Familie unterkommen können, zur Sammelstelle in die Rubensstraße (Realschule) gehen. Ältere Menschen oder hilfsbedürftige Menschen können sich beim Bürgertelefon melden, um Hilfe zu bekommen (0201/123 88 88).

Stand 11:55 Uhr: Die Bombe soll um 16 Uhr entschärft werden!

Stand 11:50 Uhr: Die Bombe liegt in etwa 3 Meter Tiefe, so Feuerwehrsprecher Mike Filzen im Radio Essen-Interview. Die Feuerbrandwache 1 ist eine zentrale Stelle, an der sich die Verantwortlichen von Stadt und Feuerwehr nun sammeln und beraten. Noch immer ist nicht klar, ob die Entschärfung noch heute stattfindet oder vielleicht morgen. Darüber muss der eingerichtete Krisenstab entscheiden. Wann diese Entscheidung fällt ist noch nicht abzuschätzen.

Stand 11:35 Uhr: Die Stadt hat ein Bürgertelefon eingerichtet, an dem betroffene Essener Informationen bekommen können. Die Nummer ist die: 0201/123 88 88.

Stand 11:20 Uhr: Es ist bestätigt vom Kampfmittelräumdienst: Es handelt sich um eine britische 5-Zentner-Bombe. Wann die Entschärfung vorgenommen wird, ist noch nicht klar. Die Bombe kann vom Zünder her aber offenbar entschärft werden und muss nicht gesprengt werden.

Stand 10:30 Uhr: An der Kortumstraße in Rüttenscheid ist offenbar eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden worden. Sie war bei Bauarbeiten am Landgericht aufgefallen. Ob es sich wirklich um eine Bombe handelt und um welche Art von Bombe, ist noch nicht bekannt! Bisher wurde nur von einem "zylindrischen Gegenstand" gesprochen. Der Kampfmittelräumdienst ist im Moment unterwegs und wird das prüfen. Nach neuen Richtlinien der Bezirksregierung müssen Bomben möglichst zeitnah entschärft werden. Es gibt nur wenige Ausnahmen, unter anderem, wenn sich Gefängisse in der Gefahrenzone befinden. Dann könnte die Entschärfung auch zeitlich etwas verschoben werden. Das könnte in diesem Fall zutreffen, denn die JVA Essen würde wahrscheinlich im Evakuierungsradius liegen.

Schnell eingerichtet: die Sammelstelle an der Gesamtschule Holsterhausen. Dort können betroffene Anwohner unterkommen.
Die Einsatzwagen sind mittlerweile alle vor Ort.
Die Feuerwehr beginnt mit der Evakuierung.
Stau auf der Bismarckstraße Höhe Kreuzung Friedrichstraße (Foto: Andreas Biniasch)
Innerhalb der Absperrung sind die Straßen menschenleer.
Die Sammelstelle in der Gesamtschule Holsterhausen ist auf die Anwohner vorbereitet.
Doe Feuerwehrmänner bereiten sich auf ihren Einsatz bei der Evakuierung vor - letzte Teambesprechung.
Aufatmen nach der Entschärfung. (Foto: Peter Wibbe)
(Foto: Peter Wibbe)
(Foto: Peter Wibbe)
Der geräumte Fundort
Der Bombenentschärfer Peter Giesecke (r.)

Weitersagen und kommentieren
...loading...