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Bombe in Kettwig

Foto: Kosmas Lazaridis
Foto: Stadt Essen

Am Mittwoch, 08.01. war auf der Großbaustelle in Kettwig eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Und die Vorbereitungen zur Entschärfung waren aufwändig: Der Bereich um die Bombe an der Güterstraße musste rund um die Uhr bewacht werden! Ein Sicherheitsdienst sorgte dafür, dass sich niemand dem Blindgänger nähert.

Entschärft wurde die Bombe am Montag, 13.01., um 11 Uhr. Nach einer halben Stunde war die Entschärfung schon vorbei, die Sprengmeister des Kampfmittelräumdienstes haben mal wieder sehr gute Arbeit geleistet. In einem Radius von 250 Metern war das Gebiet um die Bombe evakuiert. Ab 9.45 Uhr hatten Polizei und Ordnungsamt an den Häusern innerhalb der Evakuierungszone geklingelt, bis 10.30 Uhr mussten alle Anwohner ihr Haus verlassen haben. In einem weiteren Radius um den Fundort sollten die Anwohner ihre Häuser nicht verlassen und sich ab 10.30 Uhr in den Teilen ihrer Wohnungen aufhalten, die von der Bombe abgewandt liegen. Die Stadt hatte die betroffenen Anwohner zuvor schriftlich benachrichtigt. Autos durften in dem Gebiet nicht geparkt werden, vorhandene Gasgeräte waren abzusperren. #

Selbst der Luftraum, die Einflugschneise zum Flughafen Düsseldorf, war für die Zeit der Entschärfung gesperrt. Die Flugzeuge hatten entweder Warteschleifen in der Luft gedreht oder waren erst mit Verspätung gestartet.

Baustelle an der Güterstraße in Kettwig (Foto: Radio Essen)
Foto: Radio Essen
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