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Wir basteln eine Laterne

Wir haben es doch alle schon mal gesungen: "Lateeeeeeeeerne, Latereeeeeeeeeeerne - Sonne, Mond und Steeerne!" Aber beim Sankt Martinszug ist der Spaß nur halb so groß, wenn die Laterne nicht dabei ist. Das können wir nicht zulassen! Wir haben uns professionelle Hilfe ins Studio geholt: Emilie (5), Joah (4) und Claudia Roth von der KiTa St. Ludgerus aus Rüttenscheid haben uns gezeigt, wie man sich selbst eine Laterne für Sankt Martin basteln kann.
Damit auch Sie ihre eigene Laterne basteln können, haben wir die einzelnen Schritte für Sie hier noch mal aufgezählt! Viel Spaß beim Basteln!

Und das brauchen Sie dafür:

Pappe (für die Außenhülle, muss die Länge von einer Umrundung der Käseschachtel haben)
Käseschachtel
Tranparentpapier
Draht
Kleber
Schere
Laternenstab

So soll unsere Laterne hinterher aussehen.
Alle Utensilien in einer Tasche.
Moderator Patrick Wilking checkt, ob alles da ist.
1. Schritt: Emilie schneidet die Ornamente aus.
Moderatorin Claudia Steinmetz macht mit - alles unter der Aufsicht von Claudia Roth.
2. Schritt: Kleber an die Ränder und buntes Transparentpapier drauf.
Emilie macht's alleine...
... Joah lässt sich von Frau Roth helfen.
Moderatorin Claudia Steinmetz wartet schon mit der Käseschachtel.
3. Schritt: Der Boden der Käseschachtel wird zum Boden der Laterne - die Pappe wird drumherum geklebt.
Keine Schleichwerbung! Das Prospekt ist nur dafür gedacht, dass kein Kleber auf den Tisch kommt.
4. Schritt: Nach dem Boden wird oben der Deckel der Käseschachtel verklebt.
5. Schritt: Die Nahtstelle der Pappe wird zugeklebt.
6. Schritt: Mit einer Scherenspitze zwei gegenüberliegende Löcher oben in die Laterne bohren.
7. Schritt: Einen Draht durch die Löcher und mittig oben so verdrehen, dass der Laternenstab dort festgemacht werden kann.
8. Schritt: Laternenstab am Draht festmachen.
Fertig!!! Joah zeigt Moderator Patrick Wilking stolz seine selbstgebastelte Laterne.


Übrigens: Schon gewusst?


Sankt Martin hieß eigentlich Martin von Tours und war französischer Bischof (vom Erzbistum Tours). Er lebte im 4. Jahrhundert. Zu seiner Zeit als Soldat traf er auf einen armen Mann, der keine Kleider trug. Weil Martin nichts weiter außer seine Waffen und seinen Mantel bei sich hatte, teilte er kurzerhand seinen Mantel in zwei Hälften und gab die eine davon dem armen Mann.

Warum laufen wir an Sankt Martin eigentlich mit Laternen durch die Straßen?
Der Leichnam von Sankt Martin wurde in einer Lichterprozession mit einem Boot damals zurück nach Tours geführt. Deswegen wird Sankt Martin auch bei seinen Umzügen heute noch von Laternen begleitet.

Und warum gibt's die Martinsgans?
Das geht zurück auf eine Legende. Als Martin zum Bischof von Tours ernannt werden sollte, zierte er sich. Er fand das Amt unwürdig. Also versteckte er sich im Gänsestall. Die Gänse fingen aber daraufhin aufgeregt an zu schnattern und verrieten ihn damit. Martin musste das Bischofsamt annehmen - und die Nachfahren der Gänse kommen für ihr vorlautes Mund- bzw. Schnabelwerk heutzutage in den Ofen…

(Quelle: wikipedia)


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