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Donnerstag 31. Juli 2008
Die Essener Kaufhauskette Hertie hat am Vormittag Insolvenz angemeldet.

Das Unternehmen hat bundesweit 73 Kaufhäuser mit 4100 Mitarbeitern.

Grund für die Insolvenz sind Finanzprobleme des britischen

Haupteigentümers Dawnay Day.

Vor einem Monat bekam Dawnay Day die Krise am Finanzmarkt zu spüren und kann jetzt kein Geld mehr für die Hertie Häuser aufbringen.

 

Die Chefetage will jetzt die Standorte prüfen und dann entscheiden wie es weiter geht.

Wie viele der 73 Kaufhäuser diese Prüfung überleben werden - kann das Management noch nicht sagen.

In einigen Stadteilen ist Hertie das einzige Kaufhaus - für die älteren Kunden wäre die Schließung ein Verlust:

UMFRAGE KUNDEN:

Hertie schreibt seit der Eröffnung rote Zahlen.

In diesem Jahr sollen es 30 Millionen Euro Minus sein.

Florian Hecker Nachrichtenredaktion

Donnerstag 31. Juli 2008
Im Juli ist die Arbeitslosenquote in Essen leicht gestiegen.

35.300 Menschen sind zur Zeit Arbeitslos gemeldet -

fast 500 mehr als im Juni.

Die Quote ging hoch - von 12, 3 % auf 12,5 %.

Bundesweit gibt es ähnliche Entwicklungen im Sommer - sagte uns der Sprecher der Essener Arbeitsagentur Michael Kinzler:

Donnerstag 31. Juli 2008
Die MTW Motor Group hat ihre Autohäuser im Ruhrgebiet geschlossen.

Das Essener Unternehmen ist pleite.

Heute war für knapp 150 Beschäftigte der letzte Arbeitstag.

MTW hat 12 Autohäuser im Ruhrgebiet - nur die Duisburger Filiale wurde von einem Düsseldorfer Autohändler übernommen.

Der Juniorchef Marc Winkelmann verhandelt zur Zeit noch mit den Banken - er versucht zwei Autohäuser in Essen und eins in Dortmund zu retten.

Bisher habe er weder eine Absage - noch eine Finanzierungszusage - sagte uns Marc Winkelmann.

Donnerstag 31. Juli 2008
Die Schäden des Unwetters vom vergangenen Wochenende sind noch nicht ganz beseitigt.

In Kupferdreh und in anderen Stadtteilen im Essener Süden wird auch heute noch aufgeräumt.

Nach wie vor kann der Schaden nicht genau beziffert werden.

 

Versicherungsgutachter haben bereits einige Leute besucht, deren Wohnungen unter Wasser standen.

An der Dilldorfer Straße sind die Schäden am größten.

Fast alle Keller und mehrere Erdgeschosswohnungen werden zur Zeit von Schlamm befreit und entrümpelt, so die Anwohner:

OTON

Einige Überschwemmungs-Opfer sind seit dem Wochenende obdachlos und bei Verwandten untergekommen.

Dirk Hämmerling, Nachrichtenredaktion

Donnerstag 31. Juli 2008
Im Juli ist die Arbeitslosenquote ist auch bei uns in Essen leicht gestiegen.

35.300 Menschen sind zur Zeit Arbeitslos gemeldet -

fast 500 mehr als im Juni.

Die Quote ging hoch - von 12, 3 % auf 12,5 %.

Bundesweit gibt es ähnliche Entwicklungen im Sommer, weil viele Jugendliche ihre Ausbildung oder die Schule beenden.

Eine Besserung wird es vermutlich erst im Herbst geben - sagte uns der Sprecher der Essener Arbeitsagentur Michael Kinzler:

Donnerstag 31. Juli 2008
Die Kaufhauskette Hertie hat am Vormittag Insolvenz angemeldet.

Das bestätigte eine Sprecherin des Essener Amtsgerichts.

Die Kette schreibt konstant rote Zahlen, für das laufende Geschäftsjahr sollen es 30 Millionen Euro Minus sein.

Das Essener Unternehmen hat bundesweit 73 Kaufhäuser mit 4100 Mitarbeitern - 1800 davon arbeiten in den Nordrhein Westfälischen Kaufhäusern.

Donnerstag 31. Juli 2008
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Nichtraucherschutzgesetz wartet die Stadt auf einen entsprechenden Erlass des Landes.

Zur Zeit wird im NRW-Gesundheitsministerium an einer entsprechenden Vorlage für die Städte gearbeitet.

Vorläufig sind alle Kneipen vom Rauchverbot ausgenommen,

die kein selbst zubereitetes Essen anbieten, weniger als 75 Quadratmeter haben und Jugendliche unter 18 nicht ins Lokal lassen.

 

Dem Ordnungsamt liegen aktuell 75 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Nichtraucherschutzgesetz vor. Die müssen trotz des Urteils geprüft werden: ohne Bußgeld kommen nur die Wirte davon, die die Kriterien auch erfüllen.

Die Stadt geht von etwa 4500 Betrieben in Essen aus, die unter die Gasstättenverordnung fallen - dazu gehören aber auch Tankstellenshops und Kioske.

Gut 2500 Betriebe zählen zu den Einraumkneipen, in denen nach dem Verfassungsurteil im Prinzip wieder geraucht werden darf.

Das muss aber im Einzelfall genau geprüft werden.

Patrick Mammen, Nachrichtenredaktion.

Donnerstag 31. Juli 2008
Die Kaufhauskette Hertie hat am Vormittag Insolvenz angemeldet.

Das bestätigte eine Sprecherin des Essener Amtsgerichts.

Das Unternehmen hat bundesweit 73 Kaufhäuser mit 4100 Mitarbeitern.

Grund für die Insolvenz sind Finanzprobleme des britischen

Haupteigentümers Dawnay Day.

 

Vor einem Monat bekam Dawnay Day die Krise am Finanzmarkt zu spüren und kann jetzt kein Geld mehr für die Hertie Häuser aufbringen.

Hertie schreibt rote Zahlen.

In diesem Jahr sollen es 30 Millionen Euro Minus sein.

Die Chefetage will jetzt die Standorte prüfen und dann entscheiden wie es weiter geht.

Wie viele der 73 Kaufhäuser diese Prüfung überleben werden - kann das Management noch nicht sagen.

Patrick Mammen Nachrichtenredaktion

Donnerstag 31. Juli 2008
Die Arbeitslosenquote ist auch bei uns in Essen leicht gestiegen.

Im Juli waren 35.321 Menschen Arbeitslos gemeldet -

fast 500 mehr als im Juni.

Die Quote ging hoch - von 12, 3 % auf 12,5 %.

Bundesweit gibt es ähnliche Entwicklungen im Sommer, weil viele Jugendliche ihre Ausbildung oder die Schule beenden.

Donnerstag 31. Juli 2008
Das Unwetter vom vergangenen Wochenende sorgt immer noch für Arbeit: in Kupferdreh und anderen Stadtteilen im Essener Süden wird haute noch aufgeräumt.

Nach wie vor kann der Schaden nicht genau beziffert werden.

 

Versicherungsgutachter haben bereits einige Leute besucht, deren Wohnungen unter Wasser standen.

An der Dilldorfer Straße sind die Schäden am größten.

Fast alle Keller und mehrere Erdgeschosswohnungen werden zur Zeit von Schlamm befreit und entrümpelt, so die Anwohner:

OTON

Einige Überschwemmungs-Opfer sind seit dem Wochenende obdachlos und bei Verwandten untergekommen.

Dirk Hämmerling, Nachrichtenredaktion

Donnerstag 31. Juli 2008
Die Gewerkschaft Verdi hat für morgen Bankangestellte in Essen und ganz NRW zum Streik aufgerufen.

Vor allem private Großbanken wie die Deutsche Bank, die SEB-Bank, die Commerzbank und die Dresdner Bank werden bestreikt.

Die Gewerkschaft fordert 8 Prozent mehr Gehalt.

Darauf haben sich die Arbeitgeber bisher nicht eingelassen.

Für Kunden könnte es morgen durch den Streik etwas länger dauern, meint Herbert Bludau-Hoffmann von Verdi:

 

Die Arbeitgeber haben bisher maximal 6 Prozent mehr Geld angeboten - allerdings mit Bedingungen.

Unter anderem sollen die Beschäftigten in Zukunft regelmäßig Samstags arbeiten.

Donnerstag 31. Juli 2008
Die Essener Kaufhauskette Hertie hat heute Insolvenz angemeldet.

Das bestätigte eine Sprecherin des Essener Amtsgerichts.

Das Unternehmen hat bundesweit 73 Kaufhäuser mit 4100 Mitarbeitern.

Grund für die Insolvenz sind Finanzprobleme des britischen

Haupteigentümers Dawnay Day.

 

Die britischen Investoren hatten die 73 Kaufhäuser vor drei Jahren vom KarstadtQuelle-Konzern für 500 Millionen Euro gekauft und in Hertie umbenannt.

Die Kette schreibt konstant rote Zahlen, für das laufende Geschäftsjahr sollen es 30 Millionen Euro Minus sein.

Anfang Juli bekam Dawnay Day die Finanzmarktkrise zu spüren und kann kein Geld mehr für die Hertie Häuser aufbringen.

Ob jetzt die Grundstücke verkauft werden, oder das Land mit einer Bürgschaft einspringt steht noch nicht fest.

Florian Hecker nachrichtenredaktion

Donnerstag 31. Juli 2008
Die Arbeitslosenquote ist in Essen leicht gestiegen.

Im Juli waren 35.321 Menschen Arbeitslos gemeldet - fast 500 mehr als im Juni.

Die Quote ging hoch von 12, 3 % auf 12,5 %.

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit ging im Juli auf Kosten der Jugendlichen - sagte der Sprecher der Essener Arbeitsagentur Michael Kinzler:

Donnerstag 31. Juli 2008
Die Gewerkschaft Verdi hat für morgen Bankangestellte in Essen und ganz NRW zum Streik aufgerufen.

Vor allem private Großbanken wie die Deutsche Bank, die SEB-Bank, die Commerzbank und die Dresdner Bank werden bestreikt.

Die Gewerkschaft fordert 8 Prozent mehr Gehalt.

Darauf haben sich die Arbeitgeber bisher nicht eingelassen.

 

Für Kunden könnte es morgen durch den Streik etwas länger dauern, meint Herbert Bludau-Hoffmann von Verdi:

 

Die Arbeitgeber haben bisher maximal 6 Prozent mehr Geld angeboten - allerdings mit Bedingungen.

Unter anderem sollen die Beschäftigten in Zukunft regelmäßig Samstags arbeiten.

Donnerstag 31. Juli 2008
Der Essener Warenhauskonzern Hertie steht offenbar unmittelbar vor der Insolvenz.

Das wurde nach einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung bekannt.

Das Landeswirtschaftsministerium wird möglicherweise für den Essener Warenhauskonzern Hertie bürgen - damit könnte der angeschlagene Konzern leichter an Bank-Kredite kommen.

Das Warenhausunternehmen mit 73 Filialen und 4.100 Mitarbeitern steht nach der Pleite des Mehrheitseigners, dem britischen Investor Dawnay Day, selbst vor der Insolvenz.

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